Niederlage auf der heimischen Bahn: Kapitän Stephan Drexler.
Niederlage auf der heimischen Bahn: Kapitän Stephan Drexler. (Foto: KCS)
Aalener Nachrichten

Heimniederlage im Württemberger-Duell: Der Kegel-Bundesligist KC Schwabsberg verlor gegen Aufsteiger Sportfreunde Friedrichshafen mit 3:5. In der Mittelpaarung kippte das Spiel zugunsten der Häfler, die mit 646 und 639 Kegel eine starke Leistung durch Dejan Lotina und Michael Reiter auf die KC-Bahnen zauberten. Spannung pur bis zum letzten Satz, in dem die Zuschauer in einer tollen Atmosphäre bis zur letzten Kugel die Spieler beider Mannschaften frenetisch anfeuerten. Mit fast 3700 Kegeln gelang den Gästen ein überaus beachtliches Resultat, das nur wenigen Mannschaften bisher auf den KC-Bahnen gelungen ist.

Im Startpaar stellten die Sportfreunde aus Friedrichshafen Lukas Funk gegen Michael Schlosser und Mario Listes gegen Tim Brachtel. Gleich auf der ersten Bahn zeigte Funk mit einer 162er Bahn wozu er in der Lage ist, konnte jedoch im zweiten Durchgang nicht daran anschließen und somit war Schlosser wieder auf Schlagdistanz herangekommen. Nach zwei Bahnen stand es 1:1 und 290:294 Kegel.

Die Bahnen 3 und 4 gehörten wieder Funk der das Spiel mit 3:1-Satzpunkten und 619:585 Kegel für sich entschied. Das zweite Duell zwischen Brachtel und Listes startete zwar mit einem Unentschieden im ersten Satz, danach ließ Brachtel nichts mehr anbrennen und gewann nach einer 183er Bahn im zweiten Satz sein Spiel souverän mit 3,5:0,5 Satzpunkten und 633:582 Kegel.

Spielstand nach dem Startpaar 1:1 und 1218:1201 Kegel mit einem Plus von 17 Kegel für die Hausherren. Nun lag es an Arnold und Drexler in der Mittelpaarung gegen Lotina und Reiter im Sinne der Schwabsberger die Angriffe der Häfler abzuwehren. Dies gelang nur Drexler, der ein schon verlorenes Spiel mit einer 187er Schlussbahn bei Satzgleichstand 646:639 für sich entscheiden konnte.

Schwere Bürde

Sein Partner Arnold konnte jedoch dem anstürmenden Dejan Lotina nichts entgegenhalten und musste deutlich mit 0:4-Satzpunkte und 574:646 Kegel sein Spiel hergeben. Dadurch war das Spiel nach Mannschaftspunkten 2:2 ausgeglichen, aber der Kegelrückstand betrug nun 48 Kegel, eine schwere Bürde für die Schlusspaarung Zürn und Beier gegen Müller und Darko Lotina.

Zürn gestaltete sein Spiel ausgeglichen und konnte mit 600:590 den dritten Mannschaftspunkt für Schwabsberg erringen, im Duell Beier gegen Lotina ließ der Ex-Ravensburger mit einem gekonnten Räumspiel sein Können aufblitzen und gewann mit 3:1 und 623:608 Kegel den dritten Mannschaftspunkt für die Gäste, die dadurch aufgrund des höheren Kegelergebnisses 3699:3646 als Sieger von den Bahnen im Schwabsberger Kegelcenter gingen. „Es war das erwartet spannende Spiel gegen einen starken Aufsteiger, der uns in der Mitte ausgekontert hatte“, erklärte Kapitän Stephan Drexler.

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