„Junior“ fördert wirtschaftliches Denken

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Aalener Nachrichten

Lehrer, die sich für „Junior“ interessieren, können sich an die Servicestelle Schule-Wirtschaft in Göppingen wenden.

Sabine Montua vom Kölner Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hat Lehrern im Verbandshaus von Südwestmetall das Schülerfirmenprogramm „Junior“ vorgestellt. Gekommen waren Lehrer aus Gymnasien, Gemeinschaftsschulen, Real- und Werkrealschulen auf Einladung der Servicestelle Schule-Wirtschaft.

An den Gymnasien sind bestehende „Junior“-Firmen meist Teil des Wirtschaftsunterrichts. Andere Schularten bieten das Programm als AG an. So auch die Realschule Leinzell, an der das Angebot seit 17 Jahren besteht. Montua informierte die Lehrer über die Übungsfirmen, die von Schülern gegründet werden und reale Waren oder Dienstleistungen anbieten. Die Firmen werden in Abteilungen und Aufgaben strukturiert, Kapital wird über Anteilsscheine beschafft – wie bei einer Aktiengesellschaft. So werde wirtschaftliches Denken, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit gefördert. In Leinzell etwa bietet Hans Sturm „Junior“ an: „Die Abläufe in einem Unternehmen sind für die Schüler nach einem Jahr Mitarbeit nachvollziehbar. Viele finden Spaß an kaufmännischen Berufen“, sagt er.

Lehrer, die sich für „Junior“ interessieren, können sich an die Servicestelle Schule-Wirtschaft in Göppingen wenden.

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