Jung stark im Freiwasser

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 Alexander Jung präsentiert sich in starker Verfassung.
Alexander Jung präsentiert sich in starker Verfassung. (Foto: SC Delphin)
Aalener Nachrichten

Der Aalener Freiwasserspezialist Alexander Jung hat bei den Europameisterschaften im Schwimmen über drei und fünf Kilometer eine starke Leistung gezeigt. Der schwimmende Trainer des SC Delphin Aalen zeigte sich nach seinen Auftritten im Bleder See in Slowenien zufrieden. Nach fulminanten fün Kilometern und einer starken Zeit von 1:08:34,30 Minuten war Platz 19 ein starker Abschluss seines Europameisterschaftsdebüts. Bei 654 Startern über fünf Kilometer und 960 Athleten über drei Kilometer, angereist aus ganz Europa ein beachtliches Resultat.

„Die EM war ein starkes Erlebnis und ich konnte beide Tage an mein persönliches Limit gehen. Sowohl mit meinen Zeiten als auch mit meinen Platzierungen bin ich mehr als zufrieden“, weiß Jung zu berichten. „Nach meinem verkorksten Start bei den bayrischen Meisterschaften habe ich in den vergangenen fünf Wochen fast jeden Tag ein Pensum vom vier bis sechs Kilometern täglich abgespult. Dies hat sich definitiv ausgezahlt“, fügt der Ausdauersportler hinzu. Gemeinsam mit zwei Italienern, einem Spanier und einen weiteren Deutschen Starter konnte Jung sich gleich nach dem Start einer fünfköpfigen Verfolgergruppe hinter der Spitze anschließen. Im Zielsprint wurde entschieden, ob es an Tag zwei der Europameister eine Top 20-Platzierung werden sollte. „Am Schluss haben wir alle nochmal Gas gegeben und die Oberarme brannten. Aber ich konnte mich gut durchsetzen und als Zweiter unserer Gruppe anschlagen. Ein Italiener vor und einer hinter mir, das war schon kurios“, schmunzelt er Aalener ein wenig.

Bereits am Tag zuvor war es über drei Kilometer äußerst knapp mit einer Platzierung unter den ersten 20. Obwohl mit Platz 21 zwei Plätze weiter hinten, ist vor allem seine Zeit von 38:51,80 Minuten und einem Schnitt von 1:17,73 Minuten auf 100 Metern als starke Leistung zu werten. „Neben der tollen Kulisse in Bled, die dieses Jahr Schauplatz der EM war und meiner eigenen Leistung, haben mich besonders die Sportler der anderen Nationen beeindruckt. Im Ziel haben wir gemeinsam über unsere Rennen gefachsimpelt. Da spielte es dann keine Rolle mehr, ob der vorherige Kontrahent aus Slowenien oder sonst wo her kam. Wir waren eine große Freiwasserfamilie. Das nächste Mal bin ich wieder am Start“, ist sich Jung sicher.

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