Johanniter aus der Region helfen beim Southside-Festival

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 Ehrenamtliche aus verschiedenen Hilfsorganisationen arbeiteten beim Southside-Festival zusammen. Auch aus Aalen und Heidenheim
Ehrenamtliche aus verschiedenen Hilfsorganisationen arbeiteten beim Southside-Festival zusammen. Auch aus Aalen und Heidenheim waren Helfer dabei. (Foto: Johanniter Unfallhilfe)
Aalener Nachrichten

Kürzlich waren 35 Ehrenamtliche aus Aalen und Heidenheim beim Southside und halfen gemeinsam mit rund 450 Johanniter-Kollegen aus Baden-Württemberg und anderen Hilfsorganisationen den 60 000 Besuchern.

Der Großteil der Verletzungen waren Bagatellen, wie Platzwunden, Schnittverletzungen oder Erschöpfung, wie die Johanniter mitteilen. Durch das eher regnerische Wetter habe es kaum thermische Verletzungen wie Sonnenbrand und Sonnenstich gegeben.

Allerdings gab es auch ernsthaftere Fälle, darunter stark blutende Wunden, Verstauchungen und Verletzungen der Füße, sowie Verbrennungen und Verbrühungen von unsachgemäß verwendeten Campingkochern. Insgesamt 165-mal wurden die Patienten in eine der nahe gelegenen Kliniken transportiert. Einmal musste ein Patient mit dem Hubschrauber aufgrund von einer Verbrühung in eine nahegelegene Spezialklinik gebracht werden.

„Wir sind stolz auf die erbachten Leistungen unserer Helfer, die teilweise weit angereist waren und bedanken uns auch bei den befreundeten Hilfsorganisationen wie DLRG, und Malteser für die hervorragende Zusammenarbeit. Besonders hervorheben möchte ich das THW, das wie immer eine hervorragende Kommunikations- und Infrastruktur zur Verfügung stellte und mit ihrer Feldküche die kulinarische Versorgung gestellt hat.", so Friedrich Krebs, Johanniter -Regionalvorstand in Ostwürttemberg.

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