Internationales Festival in einigen Punkten auf dem Prüfstand

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Die Ausgabe von Einweggeschirr ist einer der Kritikpunkte aus den Reihen der Bürgerschaft nach dem Internationalen Festival in d
Die Ausgabe von Einweggeschirr ist einer der Kritikpunkte aus den Reihen der Bürgerschaft nach dem Internationalen Festival in diesem Sommer gewesen. (Foto: Archiv: Peter Schlipf)
Redakteurin/DigitAalen

Die öffentliche Nachbesprechung zum Internationalen Festival findet am 24. Oktober um 19 Uhr im Paul-Ulmschneider-Saal im Torhaus statt. Alle interessierten Bürger sind eingeladen, gemeinsam mit Vertretern der Stadt Aalen, den Vereinen und öffentlichen Organisationen darüber zu diskutieren, was künftig verbessert werden kann.

Drei Monate ist es her, dass Tausende Besucher beim Internationalen Festival gefeiert haben. Und obwohl die multikulturelle und bunte Veranstaltung erst in neun Monaten in eine neue Runde geht, macht sich die Stadt schon jetzt an die Planungen fürs nächste Jahr. Da es in diesem Jahr einige Kritikpunkte gegeben hat, die auch in den sozialen Medien kommuniziert wurden, findet eine Nachbesprechung erstmals öffentlich statt, sagt Karin Haisch, Pressesprecherin der Stadt Aalen. Diese ist am 24. Oktober im Torhaus.

Nach dem Fest ist vor dem Fest, lautet die Devise der Stadt mit Blick auf alle größeren Veranstaltungen im Jahreskalender. Dazu gehört auch das Internationale Festival, das jedes Jahr nach dem Ende der Veranstaltung hinsichtlich Organisation, Programm und Infrastruktur durchgesprochen und bewertet werde, um diese Dinge noch weiter zu verbessern, sagt Karin Haisch.

Da es in diesem Jahr das erste Mal vermehrt Rückmeldungen gegeben habe, die auch via Facebook in die Öffentlichkeit getragen wurden, habe sich die Stadt entschlossen, öffentlich mit den Bürgern zu diskutieren. Dadurch verspreche man sich weitere Aspekte, die im kommenden Jahr eingebracht werden können.

Randsteine als Barriere

Die meisten Besucher seien auch heuer voll des Lobes gewesen. Es wurden allerdings auch kritische Stimmen laut, die etwa die mangelnde Barrierefreiheit auf dem Gmünder Torplatz wegen der Randsteine der Verkehrsinseln angesprochen haben, sagt Haisch. So manchem sei auch die Ausgabe von Einweggeschirr sauer aufgestoßen und es sei angeregt worden, andere Lösungen zu finden, um den Müll zu reduzieren. In den Anfangsjahren, als das Internationale Festival noch nicht die Dimensionen von heute hatte, war immer ein Geschirrmobil des Bauhofs im Einsatz, in dem Teller und Besteck gespült wurden. Aufgrund der Größe, die das Fest über die Jahre angenommen hat, sei dies ohne genügend Personal aber kaum mehr zu leisten.

Bei der öffentlichen Nachbesprechung soll auch das Sicherheitskonzept der Stadt angesprochen werden. Obwohl das Fest friedlich und harmonisch verlaufen sei, soll dieses nochmals unter die Lupe genommen und auf mögliche weitergehende Bedürfnisse geprüft werden, sagt Haisch.

Die öffentliche Nachbesprechung zum Internationalen Festival findet am 24. Oktober um 19 Uhr im Paul-Ulmschneider-Saal im Torhaus statt. Alle interessierten Bürger sind eingeladen, gemeinsam mit Vertretern der Stadt Aalen, den Vereinen und öffentlichen Organisationen darüber zu diskutieren, was künftig verbessert werden kann.

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