Ihr Ideenreichtum war unübertrefflich

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 Ulrike Rix (vierte von links), die 20 Jahre den katholischen Frauenbund Aalen geleitet hat, wurde bei der Adventsfeier in Sankt
Ulrike Rix (vierte von links), die 20 Jahre den katholischen Frauenbund Aalen geleitet hat, wurde bei der Adventsfeier in Sankt Elisabeth verabschiedet. (Foto: privat)
Johannes Müller

Einen der größten katholischen Verbände Aalens hat Ulrike Rix geleitet. Nach zwei Jahrzehnten verdienstvoller Führungsarbeit im katholischen Frauenbund Aalen wurde sie am Sonntag bei der Adventsfeier in Sankt Elisabeth von Pfarrer Wolfgang Sedlmeier und der Nachfolgerin im Leitungsamt, Luzia Gutknecht, verabschiedet.

Schon seit 1991 Mitglied im Frauenbund wurde Ulrike Rix 1994 zur zweiten Vorsitzenden gewählt. Nachdem sie sich vier Jahre lang in der Vorstandsarbeit bewährt hatte, wählte sie der mitgliederstarke Aalener Verband 1998 zu seiner ersten Vorsitzenden. Von 2000 bis 2016 war sie auch Bezirksvorsitzende. Stellvertretend ist sie bis heute immer noch in diesem Amt tätig.

Vier Jahre lang war Ulrike Rix Mitglied im Diözesanvorstand des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) und bis 2014 auf Diözesanebene Mitglied im Arbeitskreis Spiritualität. Von 2006 bis 2011 war sie als Delegierte für den KDFB im Dekanatsrat Ostalb. Dem Diözesanvorstand gehörte sie von 2008 bis 2016 an. Viele Jahre hat sie als Abgeordnete ihres Verbandes im Diözesanrat mitgearbeitet.

In ihrer Würdigung hob Luzia Gutknecht einige der Highlights im Wirken ihrer Vorgängerin hervor. Darunter waren Modenschauen, Kabarettabende. Mysterienspiele, Ideen für neue Gottesdienstgestaltung, Vortragsveranstaltungen und Podiumsdiskussionen zu zielführenden Themen für Frauen in der Gesellschaft. Unübertrefflich sei der Ideenreichtum von Ulrike Rix gewesen. So habe sie sogar ein sehr erfolgreiches Frauenfußballprojekt mit SOLWODI organisiert. Verdienstvoll sei ihr immer noch andauernder Einsatz für das Diakonat der Frau in der Kirche.

Kein Wunder, dass Pfarrer Sedlmeier voll des Lobes für diese Fülle von Aktivitäten und Impulsen war. Dem oberschwäbischen Dichter Martin Walser folgend, sprach er von der „Menschwerdung der Frau“, eine Entwicklung, in der Frauen sich selbstbewusst ihre Rolle in der Gesellschaft eroberten. Ulrike Rix habe dies an ihrem Platz aktiv mitgestaltet.

Dank an die Frauen

Sedlmeier bat sie, weiter inspirierend tätig zu sein. Sie dankte den Frauen, die ihre Arbeit mitgetragen haben und wünschte sich weiterhin guten und treuen Besuch der Veranstaltungen des Frauenbundes.

Die Feier wurde vom Ensemble „Schwesternhochfünf“ musikalisch anspruchvoll bereichert. Die Schwestern der Kirchengemeinderätin Maria Eßeling sangen mit ihren außergewöhnlich reinen Stimmen Lieder zum Advent.

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