HSG gegen ASA: Der Gastgeber gewinnt

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 Im Derby aufgehalten: Die Aalener Sportallianz (schwarze Trikots) im Duell gegen HSG Oberkochen Königsbronn (pink).
Im Derby aufgehalten: Die Aalener Sportallianz (schwarze Trikots) im Duell gegen HSG Oberkochen Königsbronn (pink). (Foto: Thomas Siedler)
Aalener Nachrichten

HSG Oberkochen/Königsbronn: Sonja Weber - Mona Newman, Takuhi Sardarjan, Nane Kommer, Larissa Weiß (2), Priska Ziller (1), Alexandra Humme, Rebecca Schneider (2), Ann-Kathrin Stitz (1), Julia Engel, Tabea Göring (2/1), Joanna Kausch, Petra Hangleiter, Karen Huep (11/6).

Aalener Sportallianz: Ronja Zeller - Mia Schwager, Tina Rieger (1), Patricia Ilg, Katja Ahrend (4), Jana Zirpins (3), Merisa Halilovic (1/1), Leonie Bleier (2/2), Franziska Auer, Carina Lutz (1), Nadine Eberhardt, Marie Schütz (1), Laura Kuhar (1).

Die Handball-Bezirksliga-Damen der HSG Oberkochen/Königsbronn haben das Lokalderby gegen die Aalener Sportallianz mit 19:14 gewonnen. Das Derby gegen die neugegründete Aalener Sportallianz stand zunächst unter keinem guten Stern. Mit Sarah Geringer war die einzige Torhüterin der HSG verhindert und da die Aalener einer Spielverlegung nicht zustimmten, stand die HSG vor einem Problem. Es gelang allerdings kurzfristig Sonja Weber zu reaktivieren, die sich trotz langer Pause als sicherer Rückhalt erwies.

Nachdem er sich letzte Woche noch vertreten ließ, nahm diese Woche auch erstmals der neue Trainer Joachim Schneider auf der Bank Platz. Auch sonst war der Kader voll besetzt, so dass die Gastgeberinnen hochmotiviert in die Partie starten konnten. Die HSG legte gleich los und konnte direkt im ersten Angriff einen Siebenmeter herausspielen. Sie scheiterte an der gegnerischen Torhüterin. Dies sollte nicht das einzige Mal bleiben. Insgesamt fünf vergebene Strafwürfe standen am Ende des Tages zu Buche. Auch sonst ließ die Chancenauswertung wieder einmal zu wünschen übrig. Dafür stand die Abwehr sicher.

Die HSG erhöht

Zwar brauchte die HSG einen Moment, um sich auf die zielsicheren Rückraumspielerinnen des Gegners einzustellen, daher war die Begegnung bis zum 4:4 noch ausgeglichen. Dann aber ließ die Defensive um die starken Tabea Göring und Larissa Weiß nur noch wenig zu. Die letzten 18 Minuten der ersten Hälfte gehörten ganz der HSG. Mit einem 9:3-Lauf erhöhte sie zur Pause auf 13:7.

Auch nach dem Seitenwechsel dominierten vor allem die Abwehrreihen das Spiel. Die Aalenerinnen waren hierbei oft einen Schritt zu spät, so dass die HSG immer wieder Strafwürfe zugesprochen bekam. Die bereits angesprochene Abschlussschwäche hierbei und auch aus dem Spiel heraus verhinderte, dass sie ihren Vorsprung weiter ausbauen konnte. Dieser pendelte sich bei fünf, sechs Toren ein. Am Ende siegte die HSG völlig verdient mit 19:14. An der Chancenverwertung kann sicherlich noch gearbeitet werden, ansonsten präsentierten sich die Damen wesentlich verbessert im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die kämpferische Einstellung macht Hoffnung für die nächsten Begegnungen.

HSG Oberkochen/Königsbronn: Sonja Weber - Mona Newman, Takuhi Sardarjan, Nane Kommer, Larissa Weiß (2), Priska Ziller (1), Alexandra Humme, Rebecca Schneider (2), Ann-Kathrin Stitz (1), Julia Engel, Tabea Göring (2/1), Joanna Kausch, Petra Hangleiter, Karen Huep (11/6).

Aalener Sportallianz: Ronja Zeller - Mia Schwager, Tina Rieger (1), Patricia Ilg, Katja Ahrend (4), Jana Zirpins (3), Merisa Halilovic (1/1), Leonie Bleier (2/2), Franziska Auer, Carina Lutz (1), Nadine Eberhardt, Marie Schütz (1), Laura Kuhar (1).

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