Hier lernt der Nachwuchs von Profis

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 Beim Abschlusskonzert im Audimax präsentierten sich die Bands, die sich beim Bandcamp formiert hatten. Im Bild die Sängerinnen
Beim Abschlusskonzert im Audimax präsentierten sich die Bands, die sich beim Bandcamp formiert hatten. Im Bild die Sängerinnen von Copy and Paste. (Foto: Markus Lehmann)
Freier Mitarbeiter

Drei Tage lang Rock, Gesang und Workshops mit Profi-Musikern: Ins Bandcamp im alten Hauptgebäude der Hochschule Aalen waren 36 Teilnehmer gekommen, die jüngsten gerade mal zehn, die ältesten 22 Jahre alt. Und zum Abschluss gab’s im ziemlich gut gefüllten Audimax das Abschlusskonzert mit einem Crossover durch die Rock- und Popmusik von Simon & Garfunkel über Skunk Anansie bis zu den Red Hot Chili Peppers und selbst geschriebenen Song.

Ohne Stress oder Vergleichsdruck proben, üben, an der Technik feilen – das steckt hinter dem Bandcamp. Es geht darum, dass sich junge Musiker und möglicherweise künftige Bands vernetzen, sich finden und auch eigene Stücke komponieren. „Jeder bringt sich so ein, wie er es kann“, erklärt Schlagzeug-Dozent Thomas Göhringer. Die Stimmung übers Wochenende war sehr gut, fasst Christian Bolz (Gitarre, Sax) zusammen. Es gehe darum, dass die jungen Musiker ihre Fähigkeiten und Aufgaben in einer Band finden. Was ihn als versierten Saxofonisten freut: Diesmal gab es auch Bläsersätze, die in mehreren Bands mitmischten. Die jüngste nannte sich übrigens „Fire Boys“, Durchschnittsalter elf.

Was möglicherweise die Eltern des Nachwuchses freut, bei denen ein Schlagzeug in Garage oder Hobbyraum steht, sagte Roland Schurig (Kulturamt) vor dem Abschlusskonzert: Die Stadt lässt gerade im alten Ostertag-Gebäude Proberäume herrichten, die in einigen Wochen „bespielbar“ sein könnten. Das zu hören freut auch Göhringer: Er erinnerte an so manchen Probenraum, wo „die Ratten den Background-Chor machten“.

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