Herr Pfarrer hat einen Schutzengel: Laptop-Daten sind nach Missgeschick unversehrt

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Person sitzt vor einem Laptop und tippt auf der Tastatur
Ein kleines Weihnachtswunder hat Pfarrer Bernhard Richter am Heiligen Abend erlebt. Er hatte seinen Laptop auf dem Autodach vergessen. Es geschah, was geschehen musste. (Foto: Britta Pedersen)
jm

Ein kleines Weihnachtswunder hat Pfarrer Bernhard Richter am Heiligen Abend erlebt. Als er zur weihnachtlichen Feier für einsame Menschen aufbrechen will, passiert ihm ein Missgeschick.

Er setzt sich in sein Auto, um ins Haus der Jugend in die Friedhofstraße zu fahren, wo man schon auf ihn wartet. In aller Eile legt er beim Einsteigen seinen Laptop auf’s Dach des Fahrzeugs, weil er noch ein paar Geschenke verstauen will. In Hektik braust er los und denkt nicht mehr an das gute Stück da oben.

Erst als es scheppert und das Laptop auf der Straße landet, erschrickt er Richter. Aber da ist schon alles zu spät. Das nächste Auto kann nicht mehr bremsen und zerdeppert das Elektronikgerät zu einem Häuflein Scherben. Bis der Herr Pastor rechts ran fährt und ausgestiegen ist, läuft ihm schon eine Frau auf ihn zu. Sie streckt ihm beide Hände voller Trümmerstücke entgegen, die sie flugs aufgelesen hat, und fragt: „Gehört das Ihnen?“

Das sei mal sein Laptop gewesen, gesteht er kleinlaut und traurig. Er packt alles in eine Tüte. Beim Überprüfen stellt sich heraus, dass die Daten des Laptops den Sturz heil überstanden haben. „Das Gerät lässt sich ersetzen, aber die über Jahre hinweg gespeicherten Daten nicht“, wird ihm klar. Kontaktadressen, Persönliche Infos und Vieles mehr wären verloren gewesen. Überglücklich predigt der Protestant an Weihnachten auch über den „Schutzengel“, den es anscheinend doch irgendwie gibt. „Ich habe ihn erlebt, er hat meine Daten gerettet!“

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