Hefezopf trifft tamilischen Eintopf

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 Das erste interkulturelle Frühstück wurde gut angenommen. Es gab Spezialitäten aus mehreren Ländern und rund 300 Besucher waren
Das erste interkulturelle Frühstück wurde gut angenommen. Es gab Spezialitäten aus mehreren Ländern und rund 300 Besucher waren gekommen. (Foto: Lehmann)
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Das erste interkulturelle Frühstück auf dem Bohlschulplatz am Sonntagmorgen ist eher ein ausgewachsener Brunch gewesen. Und was für einer: Es gab Spezialitäten aus Afrika, der Türkei und aus Sri Lanka, eine leckerer wie die andere. Auch die einheimische Küche war präsent – in Form von „Gsälz“, Hefezopf und Brezel. Es waren locker 300 Besucher gekommen – die Zahl der Aalener ohne Migrationshintergrund hielt sich aber in Grenzen.

Gemeinsam essen – das, so Uta-Maria Steybe vom Amt für Chancengleichheit, verbinde die Kulturen. Entstanden ist die Idee aus dem ersten Regionalcafé im Autohaus Widmann im vergangenen Jahr. Das Ziel erklärt Farzaneh Fallahian (Projektmanagement Integration): Deutsche und nichtdeutsche Menschen und Vereine sollen zusammenkommen, sich begegnen und austauschen. Mitgemacht hatten folgende Vereine: aakademie, Tamilische Schule Aalen, Afrikanischer Kulturverein, Türkisch Islamische Gemeinde Aalen, Kultur Club Antakya, Interkultureller Garten und UtopiAA.

Das Frühstück der Vereine, vom Integrationsteam und dem Kulturamt veranstaltet, begann um elf Uhr und da war bereits eine Menge los vor dem Schulhof des Bildungszentrums Bohlschule. Und eine Menge lag da auf dem Frühstücks-Buffet: Fladen aus Syrien, Käse nach Antakya-Art (Cökelek), Sambar (tamilischer Eintopf), Gemüsepfannen mit gegrilltem Gemüse, Sesamkringel, ausgebackene Hefekugeln mit Füllung, Tee aus dem Samowar und Etliches mehr. Und eben auch Hefezopf und Brezeln.

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