Harte Bedingungen für Mountainbiker

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 Das Ende eines Arbeitstages: Steffen Thum.
Das Ende eines Arbeitstages: Steffen Thum. (Foto: Thum)
Aalener Nachrichten

Harte Bedingungen herrschten sowohl beim Bikefestival in Riva/ITA, als auch in Heubach/GER. Die Profis vom Aalener Mountainbike Racingteam trotzten Schlamm, Wind, Regen und teilweise sogar Schnee und zeigten durch die Bank Kampfgeist.

Es war wieder einmal ein doppeltes Rennwochenende für das Mountainbike Racingteam. Die beiden Sprinter Simon Gegenheimer und Marion Frommerer starteten beim Bikefestival in Riva rund um den Gardasee. Steffen Thum, Rémi Laffont und Gali Weinberg kämpften auf der Ostalb in Süddeutschland beim Bundesligarennen Bike the Rock in Heubach. Für die Sprinter Fromberger und Gegenheimer war der Bikemarathon mehr eine Art Training mit Startnummer, trotzdem fuhren sie ein starkes Tempo über die bergigen Strecken rund um den Gardasee. „Das Training ist immer etwas schneller, wenn man an einem Rennen teilnimmt, wir wollten genau diesen Effekt für unseren Formaufbau“, so Gegenheimer als Selbsteinschätzung zum Marathon in Riva. Rund 500 Kilometer weiter nördlich, jedoch unter ähnlich nassen und kalten Bedingungen hatten ihre Teamkollegen zu kämpfen.

Beim ersten Lauf der Mountainbike Bundesliga in Heubach starteten Thum und Laffont beim 90 Kilometer langen Marathon, Gali Weinberg beim Crosscountry. „Ich bin in Heubach nach meiner Schlüsselbein-OP zum ersten Mal wieder ein Rennen gefahren. Drei Grad und Schneeregen waren da nicht gerade ein Vergnügen aber ich bin an sich sehr zufrieden“, so Steffen Thum, der sich selbst damit im Zeitplan sieht und ergänzt. „Im Juni stehen mit den Etappenrennen TransPYR und AlpsEpic große Aufgaben an. Bis dahin bin ich formtechnisch bereit für das Siegerpodest“. Platz acht stand nach vier Stunden Rennzeit für den Aalener auf der Ergebnisliste in Heubach. Für die junge Israelin Gali Weinberg war es auch ein Kampf mit den Elementen. „Ich hatte schwer zu kämpfen mit dem vielen Matsch. Das ist bei uns zuhause natürlich nicht auf diese Art anzutreffen“, so Weinberg zu ihrer Leistung. Für die junge Sportlerin war dann auch nach der dritten Runde das Rennen beendet und zwar im Krankenwagen. Weinberg stürzte auf einer der verschlammten Abfahrten. Glücklicherweise war alles ok.

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