Hölderlinplatz: Sanierung kommt nicht so bald

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 Groß, aber in die Jahre gekommen ist der Hölderlinplatz mit seiner Bushaltestelle ohne Dach. Der Technische Ausschuss diskutier
Groß, aber in die Jahre gekommen ist der Hölderlinplatz mit seiner Bushaltestelle ohne Dach. Der Technische Ausschuss diskutierte über eine Sanierung. So schnell wird die aber wohl nicht kommen. (Foto: lEHMANN)
Freier Mitarbeiter

Der in den 50er Jahren für den Zebert und den Pelzwasen großzügig gebaute Hölderlinplatz ist in die Jahre gekommen. Der Asphalt hat Risse und Schäden, für die zwei Buslinien, die hier durchkommen, gibt es zwar eine Haltestelle, aber keine überdachte. Eine Sanierung des Platzes, in den die Hölderlin- und die Gerokstraße münden, steht nicht besonders weit oben auf der Prioritätenliste der Stadt. Im Technischen Ausschuss machte man sich aber dennoch Gedanken, wie man in der ferneren Zukunft mit dem einstigen Festplatz für die Siedlergemeinschaft verfährt.

Das Tiefbauamt ist momentan gut eingebunden in jede Menge Aufgaben, hatte Aalens Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle erklärt. Deshalb steht eine Sanierung auch nicht unmittelbar an.

Viele Baustellen in Aalen

Eine Kostenschätzung gibt es aber – ungefähr 250 000 Euro. Und eine Sanierung täte dem Platz grundsätzlich gut, findet Grünen-Chef Michael Fleischer. Man müsse sich aber die Fahrgastzahlen anschauen und allgemein in der Stadt beim ÖPNV deutlich zulegen. Denn es gebe immer noch eine Menge Bushaltstestellen, die nicht überdacht sind und bei Regen deshalb auch nicht besonders attraktiv wären.

Heidemarie Matzik (SPD) vermutet, dass sich in diesem Wohngebiet künftig einiges ändert, Häuser verkauft werden und es einen Generationenumbruch geben wird. Deshalb müsse man das Umfeld rund um den Platz betrachten.

Thomas Rühl (Freie Wähler) ist wichtig, dass bei einer Umgestaltung die Parkflächen erhalten bleiben. Denn die Parkplatzsituation dürfe sich seiner Ansicht nach auf keinen Fall verschlechtern

Im Technischen Ausschuss gab es einige Hinweise, Vorschläge und Ideen, mit denen die Mitglieder offene Türen eingerannt hätten, erklärte Oberbürgermeister Thilo Rentschler.

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