Gute Nachrichten für Palm: Ortschaftsrat stimmt abgeändertem Bauplan zu

Lesedauer: 4 Min

Gute Nachrichten für die Papierfabrik Palm: Der Ortschafstrat Unterkochen hat in seiner jüngsten Sitzung am Dienstagsabend den
Gute Nachrichten für die Papierfabrik Palm: Der Ortschafstrat Unterkochen hat in seiner jüngsten Sitzung am Dienstagsabend den Änderungen des Bebauungsplanes „Industriegebiet Breitwiesen-Neukochen“ zugestimmt (Foto: Archiv)
Edwin Hügler

Gute Nachrichten für die Papierfabrik Palm: Der Ortschafstrat Unterkochen hat in seiner jüngsten Sitzung am Dienstagsabend den Änderungen des Bebauungsplanes „Industriegebiet Breitwiesen-Neukochen“ zugestimmt und den Beschluss für die erneute Auslegung gefasst. Damit ist die Firma Palm der Realisierung des 500-Millionen-Neubauprojekts einen weiteren Schritt näher gekommen.

Ortsvorsteherin Heidemarie Matzik betonte, dass bereits bei der Bürgerversammlung am 18. September die Planungen der Papierfabrik ausführlich erläutert worden seien. Jetzt müsse der Ortschafsrat den Planänderungen zustimmen, um das Verfahren zügig fortzuführen.

Nicht benötigten Grundstücke als Flächen Natur und Landschaft

Guido Joost vom Planungsbüro PCU erklärte die einzelnen geänderten Punkte. Die elektrische Umspannstation im äußersten Nordwesten des Geltungsbereichs entfalle, das sie an dieser Stelle nicht mehr erforderlich sei. Man habe eine bestehende Umspannstation außerhalb des Planungsbereichs erweitert. Die nicht mehr benötigten Grundstücke würden als Flächen für Maßnahmen zum Schutze von Natur und Landschaft festgesetzt, sagte Jost.

Ebenfalls nicht mehr benötigt werde der von der Kochertalstraße im Norden des Plangebiets abzweigende Wirtschaftsweg, da sich inzwischen die Flurstücke 307 und 307 im Besitz der Firma Palm befänden. Weitere Änderung beträfen den Zuschnitt des Lkw-Parkplatzes sowie die maximale Höhe der Gebäude, die von 30 auf jetzt 25 Meter reduziert worden sei.

Drei Meter hoher Erdwall mit hochwüchsigen Bäumen

In einer Teilfläche des Industriegebietes habe man die Baugrenze in Richtung Westen verschoben. Es werde ein drei Meter hoher Erdwall erstellt und mit hochwüchsigen Bäumen bepflanzt. Damit sei man auf die Anregungen der Öffentlichkeit eingegangen. Insgesamt sei durch mehr Grünflächen innerhalb des Plangebiets, der Bedarf an ökologischen Ausgleichsflächen außerhalb des Bebauungsplans reduziert worden.

Auf Nachfrage von Ulrich Starz (CDU) erklärte Jost, dass die Zufahrt zum Lkw-Parkplatz einer der ersten Baumaßnahmen im Rahmen des Gesamtprojektes sei.

„Die Anregungen der Bürger waren sehr gut“, unterstrich Johannes Thalheimer (Freie Wähler) und empfahl ein ständiges Monitoring, um die Einhaltung der Vorschriften zu überprüfen. Auch Ortsvorsteherin Heidemarie Matzik meinte, dass sich durch die Bürgerbeteiligung im Zuge des Planverfahrens viele Verbesserungen ergeben hätten.

Der Ortschafstrat stimmte den vorgelegten Änderungen des Bebauungsplans einmütig zu und fasste den Auslegungsbeschluss.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen