Grundstein für 20-Millionen-Projekt gelegt

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Verkehrsminister Winfried Hermann (Dritter von rechts) zusammen mit Essingens Bürgermeister
Wolfgang Hofer(Zweiter von rechts)
Verkehrsminister Winfried Hermann (Dritter von rechts) zusammen mit Essingens Bürgermeister Wolfgang Hofer(Zweiter von rechts) und mit Landrat Klaus Pavel (Vierter von rechts) sowie mit Vertretern von Go-Ahead und der bauausführenden Firma Franz Traub haben den Grundstein in Essingen gelegt. (Foto: Edwin Hügler)
Schwäbische Zeitung
Edwin Hügler

Mit Go-Ahead geht es vorwärts: Die Bahngesellschaft baut beim Bahnhof in Essingen einen Wartungsstützpunkt, um für den Betrieb ihrer zwei Lose des Stuttgarter Netzes 1 sowie der Murrbahn ab Mitte 2019 gewappnet zu sein. Am Samstag konnte im Beisein von Verkehrsminister Winfried Hermann der Grundstein für das 20-Millionen-Projekt gelegt werden.

Der Geschäftsführer von Go-Ahead Deutschland, Stefan Krispin, hob hervor. dass für die Gesellschaft die Sicherheit der Fahrgäste oberste Priorität habe. Daher baue man in Essingen auf einer Fläche von 1,3 Hektar einen Wartungsstützpunkt für die Züge. Im Mittelpunkt der Baumaßnahme stünden zwei 150 Meter lange Werkstatthallen, hinzu kämen Lagerhallen und Büroräume. Krispin lobte die gute Zusammenabreit mit der Gemeinde Essingen und das schnelle Genehmigungsverfahren. Bis April 2019 wolle man das Bauprojekt abschließen, eine teilweise Inbetriebnahme sei bereits für Dezember 2018 geplant. Nach Mitteilung von Verkehrsminister Winfried Hermann bezuschusst das Land Baden-Württemberg den Bau des Wartungsstützpunktes mit zehn Millionen Euro. Go-Ahead sei ein verlässlicher Partner, bei dem Sicherheit, Sauberkeit und Pünktlichkeit oberste Priorität haben. „Wettbewerb ja, aber nicht zu Lasten der Umwelt und der Mitarbeiter“, sagte Hermann, der sich außerdem optimistisch zeigte, dass es gelingen werde die Zahl der Bahnpassagiere in den nächsten Jahren deutlich zu erhöhen.

Der Essinger Bürgermeister Wolfgang Hofer meinte, dass man mit diesem Wartungsstützpunkt auch den alten Bahnhof nach 30 Jahren aus dem „Dornröschenschlaf“ erwecke. Er hoffe, dass es in Essingen einen Bahnhaltepunkt gebe. Der Geschäftsführer von Go-Ahead Baden-Württemberg, Peter Raue, bezeichnete den Wartungsstützpunkt als ein „Herzstück“ im Gesamtkonzept der Bahngesellschaft. Gemeinsam mit dem Partner, der Stadler Pankow GmbH, wolle man hier die Instandhaltung der Züge realisieren. Bei der Grundsteinlegung zeigten sich alle Beteiligten optimistisch, dass dieses Projekt gelingt.

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