Großer Schritt Richtung Klassenerhalt

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Hofen/Hüttlingen (grün-rot) steht kurz vor dem Durchbruch - dem Klassenverbleib.
Hofen/Hüttlingen (grün-rot) steht kurz vor dem Durchbruch - dem Klassenverbleib. (Foto: Thomas Siedler)
Aalener Nachrichten

SG2H: Tamara Huttenlauch, Angelika Titze (6), Lisa-Marie Hirzel (1), Elena Rau (3), Sarah Scheuermann, Jana Sauter (2), Melanie Enenkel (1), Mona Bauer (7), Anna Rieger (1), Kathrin Bleier (8/4).

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Die Handball-Württembergliga-Damen der SG Hofen/Hüttlingen hat zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren. Zu Gast beim direkten Tabellennachbarn, der SG Hegensberg-Liebersbronn, setzten sich die SG2H-Damen am Ende verdient mit 24:29 (13:13) durch. Durch diesen wichtigen Sieg zogen sie an der SG Hegensberg-Liebersbronn vorbei und stehen nun aktuell auf dem neunten Tabellenplatz der Württemberg-Liga-Süd.

Es war die erwartet schwierige Partie gegen Hegensberg-Liebersbronn, die die Schmach des neu angesetzten Hinspiels von vor zwei Wochen mit Sicherheit nicht auf sich sitzen lassen wollte. Dort hatten sich die SG2H-Damen deutlich mit 34:22 durchgesetzt. Um die Hofen/Hüttlingerinnen bei diesem enorm wichtigen Spiel zu unterstützen, nahmen viele Fans die Fahrt in die Fremde in Kauf. Die SG2H-Damen konnten auf die lautstarke Unterstützung eines vollbesetzten Fanbusses zählen.

Dennoch schienen sie zu Beginn der Partie stark verunsichert. Den besseren Start erwischten eindeutig die Damen aus Hegensberg-Liebersbronn. Nach zehn gespielten Minuten lagen diese 5:2 in Front. Die SG2H-Damen machten sich das Leben selber schwer, indem sie viele technische Fehler fabrizierten und zahlreiche Torwürfe nur den Pfosten trafen.

Die SG2H wird sicherer

Ab der Mitte der ersten Halbzeit wurden die SG2H-Damen langsam sicherer und konnten in der 17. Minute ausgleichen (5:5). Von nun an war es ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich keine Mannschaft mehr absetzen konnte. Die Führung wechselte ständig. Der Halbzeitstand von 13:13 ließ spannende dreißig Minuten erwarten, in die das Team sich durchsetzen würde, das nervenstärker und konsequenter agieren würde.

Immer wieder kräftig angetrieben von den mitgereisten Fans legten die SG2H-Damen in der zweiten Hälfte zunächst vor (13:15). Doch die Damen aus Hegenbergs-Liebersbronn wollten keinesfalls noch so eine bittere Niederlage einstecken wie im Hinspiel. Vehement hielten sie dagegen und holten jeden Rückstand wieder auf. In der 49. Minute führten die SG2H-Damen zum ersten Mal mit drei Toren (20:23) und stellten dort die Weichen auf Sieg.

Die erneut starke Tamara Huttenlauch verhinderte in dieser Phase, dass Hegensberg-Liebersbronn noch einmal bedrohlich nahe kommen konnte. Die SG2H-Damen bewiesen zum wiederholten Mal Nervenstärke und Teamgeist und bauten ihren Vorsprung auf fünf Tore aus (20:25). Dennoch war bei noch neun zu spielenden Minuten der Sieg keineswegs sicher und es galt, die Konzentration bis zum Schluss hochzuhalten. Als Mona Bauer in der 57. Minute dann zum 27:22 traf, war jedoch allen in der Halle klar, dass der Sieg den SG2H-Damen nicht mehr zu nehmen sein würde. Am Ende setzten sie sich verdient mit 29:24 durch und feierten ausgelassen mit den Fans.

SG2H: Tamara Huttenlauch, Angelika Titze (6), Lisa-Marie Hirzel (1), Elena Rau (3), Sarah Scheuermann, Jana Sauter (2), Melanie Enenkel (1), Mona Bauer (7), Anna Rieger (1), Kathrin Bleier (8/4).

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