„Grüßen statt Klingeln“: Keine Radfahrer auf der Schätteretrasse

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 Ortschaftsräte wollen Schätteretrasse als Fußweg erhalten.
Ortschaftsräte wollen Schätteretrasse als Fußweg erhalten. (Foto: Archiv: Thomas Siedler)
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Uwe Petry vom beauftragten Planungsbüro VAR+ hat jetzt im Ortschaftsrat Unterkochen das Radverkehrskonzept für den Stadtbezirk präsentiert. Auf wenig Gegenliebe stieß dabei sein Vorschlag, die Schätteretrasse für Radfahrer zu öffnen.

Seiner Ansicht nach soll der Weg durch geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen gestaltet werden. Außerdem solle man eine Kampagne „Grüßen statt Klingeln starten“.

In der Diskussion meinte Ulrich Starz (CDU), es genüge nicht an der Schätteretrasse einfach ein Schild „Radfahrer frei“ aufzuhängen. Die Strecke könne nur für Radfahrer zugänglich gemacht werden, wenn ein vier Meter breiter Rad- und Fußweg gebaut werde.

„Es soll alles bleiben, wie es ist“, meinte Martina Lechner (SPD) und auch Claudia Maas und Alexander Asbrock von den Grünen plädierten für den Erhalt der Schättertrasse als Fußweg. Letztlich wurde auf Antrag von Anton Funk (CDU) beschlossen, das Thema Schätteretrasse zum jetzigen Zeitpunkt aus den Maßnahmen zur Umsetzung des Radverkehrskonzepts auszuklammern.

Unstrittig waren die anderen genannten Vorhaben zur Verbesserung des Radverkehrs in Unterkochen. So soll an der Kochertalstraße/Sutorstraße ein Schutzstreifen für Radfahrer angebracht werden, in der Knöcklingsstraße/Färberstraße ist Tempo 30 und eine Fahrradstraße vorgesehen und an der Heidenheimer Straße/Aalener Straße ist eine Piktogrammkette geplant.

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