Gmünder nicht mehr FCH-Co-Trainer

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Im Zuge einer eingehenden sportlichen Analyse der zurückliegenden Spielzeit stehen beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Heidenheim weitere wichtige personelle Entscheidungen fest - sowohl was das Trainerteam als auch den Kader betrifft.

Bernhard Raab wird die sportliche Leitung des NachwuchsLeistungsZentrum abgeben und ab sofort als neuer Co-Trainer von Cheftrainer Frank Schmidt zur Profimannschaft wechseln. Der Ex-Aalener Christian Gmünder, der zuvor seit dem Sommer 2016 als Assistent von Frank Schmidt tätig war, übernimmt stattdessen eine neue, noch zu definierende Aufgabe im Nachwuchsbereich des FCH. Die Nachfolge von Raab als sportlicher NLZ-Leiter ist derzeit noch offen.

„Im Hinblick auf die neue Saison haben wir uns für einen größeren Veränderungsprozess als in den vergangenen Jahren entschieden. Mit dieser personellen Veränderung auf der Co-Trainer-Position wollen wir für die kommende Saison einen zusätzlichen neuen Impuls setzen“, begründet Holger Sanwald, Vorstandsvorsitzender des FCH, diese Entscheidung. „Christian Gmünder danken wir ausdrücklich für seine Tätigkeit als Co-Trainer in den vergangenen beiden Jahren. Von ihm erhoffen wir uns jetzt, dass er seine Erfahrungen aus dem Profibereich künftig in unserer Nachwuchsarbeit einbringen kann“. FCH Cheftrainer Frank Schmidt dazu ergänzend: „Durch unsere gemeinsame Zeit bei der Ausbildung zum Fußball-Lehrer kennen Bernhard Raab und ich uns schon lange. Im Zuge unserer Analyse war es deshalb mein Wunsch, künftig mit ihm als Co-Trainer zusammen zu arbeiten“.

Darüber hinaus steht nun fest, dass der FCH die am 30. Juni auslaufenden Verträge mit Mittelfeldspieler Marcel Titsch-Rivero und Innenverteidiger Kevin Kraus nicht verlängern wird. Titsch-Rivero kam im Juli 2012 nach Heidenheim, Kraus Anfang Januar 2013. „Diese Entscheidungen sind uns menschlich betrachtet unheimlich schwer gefallen, weil Marcel Titsch-Rivero und Kevin Kraus einen erheblichen Anteil an unseren Erfolgen der letzten Jahre haben. Wir wollen uns auf diesen beiden Positionen künftig personell anders aufstellen“, so Sanwald.

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