Gasthof Adler öffnet nach einem Jahr wieder seine Pforten

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 Die neue Pächterin Lina Gianniki wird zusammen mit ihrem Mann den Gasthof Adler künftig unter dem Namen „Yamas Adler“ führen.
Die neue Pächterin Lina Gianniki wird zusammen mit ihrem Mann den Gasthof Adler künftig unter dem Namen „Yamas Adler“ führen. (Foto: Edwin Hügler)
Edwin Hügler

Nach fast einem Jahr Leerstand öffnet am Sonntag, 11. November, um 17 Uhr der traditionsreiche Gasthof Adler in Unterkochen wieder seine Pforten. „Yamas Adler“ – zu Deutsch „auf unser Wohl Adler“ – ist der Name des jetzt griechischen Lokals, das aber auch weiterhin schwäbische Gerichte anbieten wird.

Neue Pächterin und Betreiberin ist Lina Gianniki. „Ich bin durch einen guten Freund, darauf gekommen, dass in Unterkochen ein Lokal gepachtet werden kann“, erzählt sie im Gespräch mit den „Aalener Nachrichten“. Seit Mitte August wurde in dem Gasthof fleißig gewerkelt und renoviert. Dabei hat ihr Mann Jannis kräftig mit Hand angelegt. Die Wände wurden neue gestrichen, der Boden neu verlegt und auch sonst hat sich einiges verändert; das von traditionellen Elementen geprägte Ambiente ist erhalten geblieben.

Lina Gianniki hat zwar bisher noch kein Restaurant selber geführt, doch ihr Vater betreibt das griechische Restaurant Poseidon in Aalen. Da hat sie schon oft mitgeholfen und so gastronomische Erfahrung gesammelt.

Die Vorfreude auf ihre neue Aufgabe ist Gianniki deutlich anzumerken. Sie betont, dass man die Tradition des 250 Jahre alten, denkmalgeschützten Gasthofes aufrecht erhalten will. Darauf legt auch die Eigentümerfamilie Andreas und Antonie Stütz großen Wert.

Das Lokal hat im Erdgeschoss rund 180 Plätze. Der Stadel und die Räume im Obergeschoss bleiben vorläufig geschlossen. Neben griechischen Speisen bieten Lina Gianniki und ihr vierköpfiges Mitarbeiterteam mittags auch ein schwäbisches Gericht an. Später sollen eine schwäbische Vesperkarte und eine kleine Auswahl an deutschen Speisen hinzukommen. Die neue Pächterin ist zuversichtlicht, dass die bisherigen Stammgäste auch in Zukunft den Weg ins „Yamas Adler“ finden werden.

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