Feuerwehr übt im Wärmewerk der Stadtwerke Aalen

Lesedauer: 3 Min
Die Drehleiter kam bei der Hauptübung zum Einsatz.
Die Drehleiter kam bei der Hauptübung zum Einsatz. (Foto: Hügler)
ehü

Mittwochabend, 19 Uhr: Im Wärmewerk zwei der Stadtwerke Aalen im Hasennest kommt es nach einer Gasexplosion in der Blockheizkraftanlage zu einem Brand. Sieben Menschen sind im oberen Stockwerk des Gebäudes eingeschlossen. Zum Glück ist dies nicht bitterer Ernst, sondern lediglich das angenommene Szenario bei der Hauptübung der Feuerwehrabteilung Aalen.

Innerhalb weniger Minuten waren die über die Brandmeldeanlage alarmierten rund 40 Einsatzkräfte der Wehr mit insgesamt acht Fahrzeugen vor Ort. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Abteilungskommandant Bernd Retter. Den eingeschlossenen Menschen war durch die starke Rauchentwicklung der Fluchtweg versperrt. Verursacht war dies durch Flammen im hinteren Teil des Gebäudes, so die Übungsannahme.

Die Feuerwehrleute, darunter acht Atemschutzträger, waren vor eine schwierige Aufgabe gestellt. Die Menschenrettung hatte natürlich oberste Priorität. So musste die Drehleiter eingesetzt werden, um die Personen im nördlichen Bereich des Gebäudes zu befreien. Die Atemschutzträger erwiesen sich ihrer Aufgabe gewachsen und konnten durch den Einsatz spezieller Geräte die Rauchentwicklung zurückdrängen. Die Verletzten wurden an die Malteser übergeben, die eine fachkundige Erstversorgung vornahmen. Die Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und den Maltesern klappte wie am Schnürchen.

Kommandant zeigt sich zufrieden mit der Leistung

Neben der Menschenrettung galt es den Brand effektiv zu bekämpfen. Dazu wurde eine zusätzliche Wasserleitung aus dem nahegelegen Kocher verlegt und zur Brandbekämpfung eingesetzt. Auch bei diesem Übungsteil gab es keine Schwierigkeiten.

Insgesamt stellte die Übungen hohe Anforderungen an die rasche Bildung von Einsatzabschnitten, die Kommunikation der Führungskräfte, das schnelle Eingriffen aller Beteiligten und an die kontrollierte Entrauchung des Gebäudes.

Der Kommandant der Gesamtwehr Aalen, Kai-Rudolf Niedziella, und Abteilungskommandant Frank Brucker zeigten sich zufrieden mit der Leistung der Einsatzkräfte.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen