FCH: Nach Pokal-Sensation kein blaues Lilien-Wunder erleben

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Bloß kein Kater nach der Pokalpartie gegen Leverkusen: Maurice Maulthaup und der 1. FC Heidenheim sind in Hessen gefordert.
Bloß kein Kater nach der Pokalpartie gegen Leverkusen: Maurice Maulthaup und der 1. FC Heidenheim sind in Hessen gefordert. (Foto: Imago)
Sportredakteur/DigitAalen

„Es wird wieder eine emotionale Aufgabe“, sagt Heidenheims Trainer Frank Schmidt über die anstehende Aufgabe an diesem Sonntag (13.30 Uhr) in der 2. Liga. Dann nämlich treffen die Heidenheimer (6., 34 Punkte) auf Darmstadt 98 (14., 22 Punkte). Eine andere Nummer als Leverkusen im DFB Pokal, aber dennoch keine leichte.

Als mahnendes Beispiel dafür dient das Hinspiel, das haben die Heidenheimer zu Hause verloren. Marcel Franke erzielte das goldene Tor zum 1:0-Sieg von Darmstadt 98 in der elften Minute. „Lange her“, sagt Frank Schmidt aber nicht vergessen. „Die Latte stand uns damals im Weg“, fügt Schmidt an. An diesem Sonntag möchte der FCH aber nachlegen und die Euphorie aus dem Pokal mitnehmen. In Hessen hofft man dagegen auf weitere wichtige Punkte um den Abstand auf die gefährliche Zone zumindest nicht schrumpfen zu lassen. „Wir wollen gegen Heidenheim gewinnen“, sagt Lilien-Trainer Dirk Schuster.

Feick fraglich

Während bei Heidenheim einzig Arne Feick zur Frage steht, ist die Liste bei den Darmstädtern deutlich länger: Selim Gündüz, Max Grün, Felix Platte und Slobodan Medojevic fallen sicher aus.

„Wir hoffen das einige noch rechtzeitig fit werden“, so Schuster weiter und meint damit etwa den ehemaligen Heidenheimer Sandro Sirigu oder Sören Bertram. Sicher „eine Option“ ist Winterneuzugang Mathias Wittek (kam aus Heidenheim), der dem Trainer der Hessen „einiges über Heidenheim erzählt hat“. Dennoch sagt Schuster: „Frank Schmidt hat sich gegen uns immer was einfallen lassen.“ Ob er seine siegreiche und ungeschlagene Elf aus 2019 ändert, das wollte Schmidt noch nicht verraten. „Wir werden aber sicher die beste Lösung für Darmstadt finden“, sagt Schmidt vielsagend.

Ob Kapitän Marc Schnatterer von Anfang an spielt oder von der Bank kommt ließ er ebenfalls noch offen. Doch Schmidt warnt vor der besonderen Atmosphäre in Darmstadt: „St. Pauli sah schon wie der sichere Sieger aus. Aber dann ist in dem Stadion etwas passiert. Die Zuschauer waren da und die Darmstädter haben das Spiel gedreht.“ In den letzten zehn Minuten stellte der SVD auf 2:1. Zuletzt haben die Darmstädter aber in Duisburg wieder einen Dämpfer hinnehmen müssen und 2:3 verloren.

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