Fünf Forstwagen dienen während der Remstal-Gartenschau als Treffpunkte

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 Landrat Klaus Pavel (Dritter von links) erwartet bei der Remstal-Gartenschau ein fantastisches Spektakel. Der Ostalbkreis wird
Landrat Klaus Pavel (Dritter von links) erwartet bei der Remstal-Gartenschau ein fantastisches Spektakel. Der Ostalbkreis wird mit fünf Forstwagen in den Städten präsent sein. (Foto: Landratsamt Ostalbkreis)
Viktor Turad
Freier Mitarbeiter

Landrat Klaus Pavel erwartet in den Sommermonaten ein fantastisches Spektakel im Remstal, wie er im Kreistag voller Vorfreude gesagt hat. Gemeint ist die Remstal-Gartenschau vom 10. Mai bis 20. Oktober. 16 Gemeinden und Städte entlang der Rems, von Essingen im Ost-albkreis bis Remseck im Landkreis Ludwigsburg, sind daran beteiligt. Um zu erleben, was sie alles auf die Beine gestellt haben, solle man sich schon mal zwei Wochen Urlaub reservieren, riet Pavel: Eine Woche für Schwäbisch Gmünd und Lorch sowie für die Gemeinden Essingen, Böbingen und Mögglingen im Ostalbkreis sowie eine Woche für die Kommunen in den beiden Landkreisen Rems-Murr und Ludwigsburg.

In den Forstwagen gibt es ein Ostalb-Vesper

Er sei sehr beeindruckt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, der Gemeinderäte und der Verwaltungen entlang der Rems, sagte Pavel. Dies sei eine tolle Gemeinschaft, die etwas auf die Beine stelle, was es noch nie gegeben habe: Eine interkommunale Gartenschau.

Auch für den Ostalbkreis sei dies eine große Herausforderung gewesen. Er wird mit fünf Forstwagen in den beiden Städten und den drei Gemeinden aus dem Kreis präsent sein, die als Treffpunkte dienen und wo es dem Landrat zufolge ein interessantes Programm gibt. Dort wird etwa ein Ostalb-Vesper angeboten. Geöffnet sind die Wagen jeweils von Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr. In Essingen beginnt ein 106 Kilometer langer Remstal-Radweg, der Wanderweg umfasst sogar 270 Kilometer.

Es sei schon eine tolle Erfahrung gewesen, 16 Bürgermeister und Oberbürgermeister und drei Landräte unter einen Hut zu bringen und als Sahnehäubchen noch fünf Finanzämter, plauderte der Essinger Bürgermeister Wolfgang Hofer aus dem Nähkästchen. Jedenfalls werde dies die größte Gartenschau, die man jemals gesehen habe.

Essingen trage dazu mit drei unterschiedlich gestalteten Spielplätzen bei. Die Gemeinde lade zu vielen Veranstaltungen, aber auch einfach zum Flanieren ein. In seiner Gemeinde stünden gleich zwei Jahrhundertprojekte an, unterstrich Mögglingens Bürgermeister Adrian Schlenker: Die Freigabe der seit Jahrzehnten ersehnten Ortsumgehung werde den Durchgangsverkehr aus dem Ort verbannen und kurz danach beginne die Gartenschau. Diese sei ein großes Gemeinschaftsprojekt, sagte sein Böbinger Amtskollege Jürgen Stempfle, während Gmünds OB Richard Arnold unterstrich, die Schau sei vor allem etwas für die Seele. Auf die Ostalbschaukel, gefertigt von der Technischen Schule in Aalen, freuen sich schließlich die Lorcher.

Binnen 14 Tagen, lautete das Fazit des Landrats, könne man also im Remstal unendlich viel erleben. Dies sagte er übrigens nicht im Sitzungssaal des Landratsamtes. Der erste Tagesordnungspunkt wurde vor dem Haus abgewickelt. Dort stand einer der Forstwagen, die bei der Schau zum Einsatz kommen.

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