Experimente für Kinder: Turboboot

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 Mit dem Zahnstocher versorgst Du den „Motor“ mit Spülmittel.
Mit dem Zahnstocher versorgst Du den „Motor“ mit Spülmittel. (Foto: explorhino)
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In Zusammenarbeit mit dem Explorhino stellt Schwäbische.de seit den Schulschließungen jeweils am Dienstag und Freitag spannende, naturwissenschaftliche Experimente zum Nachmachen vor. Auch wenn die Schulen nun schrittweise geöffnet werden, halten wir daran fest.

„Volle Kraft voraus“ heißt es heute. Denn mit diesem Experiment wirst Du zum Kapitän Deines eigenen Turbobootes – in Miniaturform selbstverständlich. Im Maschinenraum bist Du nur auf Spülmittel angewiesen.

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Die benötigten Materialien für die Versuche haben die meisten Familien zuhause und deshalb kann jeder mitmachen. So können die Kinder die unterschiedlichsten Phänomene spielend erlernen. Gerne können natürlich auch die Eltern ihrer Neugier nachgehen.

Du brauchst folgende Materialien:

Eine breite flache Schüssel, die Rückseite eines Kunststoffhefters oder Moosgummi, eine Schere und einen Locher und einen Zahnstocher. Ganz wichtig für Turboboot: Wasser und Spülmittel.

Anleitung:

Schneide aus der Kunststofffolie oder aus dem Moosgummi ein kleines Boot, wie Du es im Bild siehst, und stanze in der Mitte mit dem Locher ein kleines Loch. Schneide einen schmalen Kanal von der flachen Seite des Bootes zum Loch.

Setze das Boot in die Mitte der mit Wasser gefüllten Schüssel. Dann benetzt Du die Spitze des Zahnstochers mit etwas Spülmittel und tauchst diese Spitze in das Loch des Bootes. Fährt Dein Boot nun?

Und warum?

Das Spülmittel verringert die Oberflächenspannung des Wassers hinter dem Boot. Die Wasserteilchen wollen auseinander driften und können dies nur durch den schmalen Kanal. Dadurch bewegt sich das Boot nach vorne. Dieses Phänomen wird auch „Rückstoßprinzip“ genannt.

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