Essinger eröffnen Remstalgartenschau

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Edwin Hügler

„Herzlich willkommen in Essingen – wunderbar“. Mit diesen Worten hat Bürgermeister Wolfgang Hofer am Samstag die Remstal-Gartenschau in Essingen eröffnet.

Der Schultes, die Gäste und die Bühnenakteure zeigten sich in der Remshalle von ihrer besten Seite: Fröhlich und beschwingt wurde viel Lob bei den Reden verteilt und ein buntes Programm inszeniert – einfach wunderbar.

Rosen zum Empfang

Einen Tag vor dem Muttertag gab es für die Besucher Rosen zum Empfang und weiße Stelzenläufer aus Oria in Süditalien waren eine weitere Attraktion. In der Halle sorgten dann 50 Trommler und Fahnenschwenker ebenfalls aus Oria mit einer spektakulären Show für südländisches Flair.

Wahnsinn was hier alles geboten wird. Bürgermeister Wolfgang Hofer

„Wahnsinn was hier alles geboten wird“, sagte Bürgermeister Wolfgang Hofer und begrüßte zahlreiche Ehrengäste in der proppenvollen Remshalle. Nach zehn langen Jahren der Vorfreude, des Planens und des unermüdlichen Schaffens sei jetzt der Tag der Freude gekommen. Hofer freute sich besonders den Landschaftsarchitekten Johann Senner, die Remsquellnixe Katja Biehringer und das Maskottchen „Remsi“ neben sich auf der Bühne zu haben.

Über 100 ehrenamtliche Helfer

Der besondere Dank des Bürgermeisters galt den über 100 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die diese Gartenschau erst möglich gemacht hätten. Das Land habe drei Millionen Euro beigesteuert. Hofer betonte, dass man etwas Nachhaltiges geschaffen habe und erwähnte in diesem Zusammenhang die Spielplätze, die Sanierung des Unteren Dorfes und die weiße Stationen, die alle beteiligten 16 Städte und Gemeinden verbinden würden. Essingen habe durch die Gartenschau eine bärenstarke grüne Infrastruktur erhalten. Die Gemeinde habe sich fein herausgeputzt und könne jetzt 163 Tage lang feiern.

Pavel: Etwas Nachhaltiges geschaffen

Landrat Klaus Pavel sparte nicht mit Lob für den Essinger Schultes, der als Einer der Ersten von der Idee einer interkommunalen Gartenschau im Remstal begeistert gewesen sei. Man habe etwas Nachhaltiges geschaffen, von dem ein bis zwei Generationen profitieren würden.

Landschaftsarchitekt Johann Senner hob hervor, dass der Essinger Gemeinderat sein Planungsbüro stets zu Höchstleistungen angespornt habe. Der Geschäftsführer der Remstal-Gartenschau GmbH, Thorsten Englert sprach von einem großen Tag für Essingen, das seine Chance am Schopf gepackt habe.

Musiker, Zauberer, Tänzer und ein Clown

Am Nachmittag gab es ein buntes Programm in der Remshalle. Die Murphy Singers aus Stuttgart erfreuten die Gäste unter anderem mit „Disco Nightfever“ und „Ganz Paris träumt von der Liebe“. Auch der Chor Atemlos sowie der Musikverein Essingen setzten muntere musikalische Akzente. Der Magier Manuel Wolf versetzte mit seinen Künsten das Publikum ins Staunen, der Clown Pico Bello trieb seine Späße, die kleinen Zappelkids des TSV Essingen präsentierten sich bei ihrem Tanz als quicklebendige Bienen und die Dance Sisters waren ebenfalls mit von der fröhlichen Partie.

Im Foyer gab es ein Kinderschminken, Azubis der technischen Schule aus Aalen zeigten ihre Frisierkünste und auch am Stand mit Ginkgo-Bäumen und an der Fotobox herrschte reger Betrieb.

Später spielte Christian Bolz mit seiner Band „Blaues Krokodil“ und am Abend heizte das Falkensturz Echo kräftig ein.

Vorbericht Remstalgartenschau 2019
Ellwangen hat sie 2026, Ulm 2030: Die Landesgartenschau. Das ist natürlich noch ein Stückchen hin. Doch auf die nächste Gartenbauausstellung in der Region müssen Sie gar nicht lange warten. Denn bereits im kommenden Jahr öffnet die Remstalgartenschau ihre Pforten.
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