Essingen: FC Albstadt, die zweite

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 Trainer Beniamino Molinari.
Trainer Beniamino Molinari. (Foto: Thomas Siedler)

Beim TSV Essingen sind die Albstädter Wochen. Nach dem Pokalkrimi am vergangenen Mittwoch tritt die Mannschaft von Trainer Beniamino Molinari an diesem Samstag (15.30 Uhr) in der Liga wieder gegen den FC Albstadt an, diesmal jedoch beim Ligarivalen. Wie stark der Tabellenvorletzte ist, davon konnten sich die Essinger und auch die zahlreichen Zuschauer im Pokal überzeugen, der TSV reist nach dem 7:6-Triumph nun doppelt gewarnt zu diesem Gegner.

„Es ist so, wie wir es im Vorfeld bereits erwartet hatten. Im Pokal ist ohnehin immer alles anders und auch Albstadt wird sich – zurecht – gedacht haben: in diesem einen Spiel können wir die Essinger raushauen. Entsprechend knapp wurde es, was uns in keinster Weise überrascht hat“, sagt Patrick Schiehlen, Sportlicher Leiter des TSV. Ausblenden können die Albstädter die Tabelle dagegen nicht, sie sind auf dem vorletzten Tabellenplatz in akuter Abstiegsgefahr und wissen nun, dass sie im Heimspiel gegen den TSV sicherlich nicht chancenlos sein werden im Kampf um die Punkte, die sie so sehr brauchen. „Wenn es das Pokalspiel überhaupt noch gebraucht hat, so wissen wir jetzt endgültig, dass wir in keiner Partie weniger als 100 Prozent geben können, sonst wird es nicht reichen“, so Schiehlen weiter. Zumal die Punkteausbeute aus den vergangenen beide Ligapartien ohnehin überschaubar war. Ein Punkt ist dabei gegen Schlusslicht Breuningsweiler herausgesprungen. Um zumindest den vierten Platz zu verteidigen, strebt man bei den Mannen im Schönbrunnenstadion wieder einen Dreier an – wenngleich allen Beteiligten bewusst ist, dass die Aufgabe eine sehr schwierige sein wird in Albstadt.

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