Essigs Freistöße knacken Löchgauer Defensive

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 Der TSV Essingen (schwarze Trikots) jubelte nicht nur einmal gegen Löchgau.
Der TSV Essingen (schwarze Trikots) jubelte nicht nur einmal gegen Löchgau. (Foto: Thomas Siedler)

Am zwölften Spieltag der Fußball-Verbandsliga hat der TSV Essingen den FV Löchgau empfangen. Nach dem 4:1-Erfolg bei Calcio Leinfelden-Echterdingen ist der Mannschaft von Erdal Kalin dabei mit 5:2 (3:1) der zweite Sieg in Serie gelungen. „Es war natürlich wichtig für uns, dass wir den zweiten Heimsieg dieser Saison einfahren. Wir haben dank starker 30 Minuten mit 3:0 geführt, dann aber nachgelassen, wodurch wie den Gegner wieder haben ins Spiel gelassen. Nach dem Anschlusstreffer vor der Halbzeit war es dann noch einmal schwierig für uns. In Summe war der Sieg schon in Ordnung“, resümierte Kalin nach den 90 Minuten.

Die Essinger waren früh gut in der Partie. Es musste ein Standard her, um den Knoten platzen zu lassen. Christian Essig zirkelte das Leder zum 1:0 in die Maschen (20.). Nur drei Minuten später presste Bergheim stark, eroberte den Ball und spielte quer auf Serdal Kocak, der das 2:0 besorgte (23.). In der 28. Minute dann aber hatten auch die Gäste ihre erste gute Gelegenheit. Dann aber wieder die Gastgeber. Gallego bediente Skrobic, der diesmal erfolgreich sein sollte – 3:0 (31.). Kurz vor der Pause gab es noch einmal Eckball und der Ball landete bei Peter Wiens, der sich aus 20 Metern ein Herz fasste, abzog und zum 1:3 traf (43.).

Löchgau machte weiter Druck, spielte auf den zweiten Treffer. Allmählich kamen auch die Gastgeber wieder besser in die Partie. Nach einem Konter zirkelte Weiß das Leder ans Lattenkreuz (67.).

Es bedarf eines Standards

Die Kräfte der Gäste schienen nun merklich nachzulassen, doch es bedurfte wieder eines Standards, um Ruhe ins Spiel zu bringen. Essig legte sich den Ball zirka 20 Meter vor dem Tor zurecht und probierte es direkt. Zwar flatterte der Ball, doch Löchgaus Nummer eins legte sich den Ball mehr oder weniger selbst zum 4:1 ins Tor (71.). Die Entscheidung, dachten viele, doch die Gäste gaben noch nicht auf. Wiens netzte zum 2:4 ein (74.). Doch es brachte keinen neuen Schwung ins Spiel der Gäste, im Gegenteil. Nach einer Flanke von Eiselt nahm Gallego das Leder direkt und fand in der Mitte den eingewechselten Nico Zahner, der den Ball zum 5:2 nur noch über die Linie zu drücken brauchte (82.). Löchgaus Riccardo Macorig wollte vor diesem fünften Treffer eine Abseitsstellung erkannt haben und regte sich auf, beleidigte den Schiedsrichter und sah Rot (82.).

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