Es fehlt nicht viel

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Auf einem guten Weg: die Volleyballer des SG MADS (hintere Reihe von links): Maurice Laboureur, Elias Mex, Ralph Klein, Michael
Auf einem guten Weg: die Volleyballer des SG MADS (hintere Reihe von links): Maurice Laboureur, Elias Mex, Ralph Klein, Michael Stegmannm und Max Schwebel. Vordere Reihe: Jens Hansen,Jürgen Anciferov, Lukas Schmid, Christian Kalwa (Foto: SG MADS)
Aalener Nachrichten

MADS: Jürgen Anciferov, Jens Hansen, Christian Kalwa, Ralph Klein, Maurice Laboureur, Elias Mex, Patrick Michel, Lukas Schmid, Max Schwebel, Nico Seitzer, Michael Stegmann. Trainer: Frieder Henne. Co-Trainer: Johannes Eller.

Im ersten Heimspiel gegen die Bundesligareserve des SSC Karlsruhe haben sich stark aufspielende Volleyballer der SG MADS Ostalb mit 2:3 geschlagen geben müssen.

Von Anfang an dominierten beide Annahmereihen. Maurice Laboureur und Lukas Schmid imponierten mit präzisen ersten Bällen, sodass Zuspieler Michael Stegmann seine Angreifer mit einer guten Passverteilung einsetzen konnte. Lukas Schmid und Jürgen Anciferov mit harten Angriffen über außen hielten ihr Team im Spiel gegen einen Gegner, der im Spielaufbau absolut gleichwertig war. Patrick Michel mit einigen geglückten Blocks war maßgebend dafür, dass die Gastgeber mit 25:23 den ersten Satz für sich entscheiden konnten.

Auch im zweiten Durchgang erwiesen sich die Gäste als äußerst unangenehmer Gegner. Mit einer nahezu fehlerlosen Annahme und einer überragenden Feldabwehr hielten die Karlsruher immer dagegen, keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Den 38 Zuschauern wurde ein hochklassiges Match mit vielen spektakulären Abwehraktionen geboten. MADS Zuspieler Christian Kalwa musste schon mit hohem Risiko und schnellem Tempo zuspielen, damit seine Angreifer Max Schwebel und Elias Mex ab und zu auch gegen einen Einerblock angreifen konnten. Diese nutzten ihre Chance und waren neben wichtigen Blockpunkten durch Patrick Michel ausschlaggebend für den 25:23-Erfolg im 2. Satz gegen einen Gegner, der stets auf dem gleichen hohen Niveau agierte. Im Duell zweier gleichwertiger Teams sahen die Mutlanger Volleyballfans weiterhin Sport auf höchstem Niveau, bis zum Stand von 19:19 konnte sich keiner der zwei Kontrahenten entscheidend absetzen. Auf einmal wackelte die sonst sehr sichere MADS Annahme, die Angreifer scheiterten an der überragenden Karlsruher Feldabwehr, die Gäste konnten sich einen 21:19-Vorsprung erspielen und diesen sogar zum 25:20-Satzgewinn ausbauen. Im 4. Abschnitt schlich sich eine gewisse Müdigkeit im Spiel der Ostälbler ein: Die Annahme verlor an Präzision, die MADS Angreifer scheiterten zunehmend an der Gästeabwehr, die Karlsruher sicherten sich eine beruhigende 22:14-Führung. Ein niemals aufsteckendes Ostalbteam konnte sich wieder auf 20:23 heran kämpfen. Der überragende zum Zweitligakader gehörende Diagonalspieler der Gäste war aber von den Gastgebern niemals in den Griff zu bekommen. Mit 25:20 glichen die Karlsruher zum 2:2 aus. Nach einem 1:4-Rückstand sah es im entscheidenden Tie Break schon nach einer sicheren Sache für den SSC aus. Mit phantastischen Abwehraktionen durch Elias Mex und Maurice Laboureur konnten sich die Gastgeber einen 8:7-Vorsprung erkämpfen. Die MADS Angreifer scheiterten auch mit den härtesten Schmetterbällen an der überragenden Karlsruher Abwehr, der entscheidende 13:11-Vorsprung war die Folge. Ein ganz knapp ins Aus geschlagener Angriff sowie ein Missverständnis zwischen Zuspiel und Angriff seitens der Ostälbler führte letztendlich zum 11:15 und 3:2-Erfolg der stets auf gleich hohem Niveau spielenden Karlsruher. Nach dieser wiederum nur knappen 2:3-Pleite dürfen die MADS Volleyballer trotzdem zuversichtlich auf die nächsten Spiele schauen. Die Leistung gegen einen starken und konstanten Gegner war überzeugend. Nur an kleinen Details muss noch gefeilt werden.

MADS: Jürgen Anciferov, Jens Hansen, Christian Kalwa, Ralph Klein, Maurice Laboureur, Elias Mex, Patrick Michel, Lukas Schmid, Max Schwebel, Nico Seitzer, Michael Stegmann. Trainer: Frieder Henne. Co-Trainer: Johannes Eller.

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