Erfolgreich unterwegs (v.l.): Laura Vornberger, Pauline Aschauer, Lilli Vetter, Maren Vornberger mit Trainer Martin Mayer.
Erfolgreich unterwegs (v.l.): Laura Vornberger, Pauline Aschauer, Lilli Vetter, Maren Vornberger mit Trainer Martin Mayer. (Foto: AC Röhlingen)
Aalener Nachrichten

Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Frauen, Kadettinnen, weiblichen Jugend und Schoolgirls sind vom AC Röhlingen neben den Dauerkandidatinnen Maren und Laura Vornberger, erstmalig auch die beiden Schoolgirls Pauline Aschauer und Lilli Vetter an die Ringermatte gegangen. Bei diesen hochrangigen Meisterschaften, bei denen Athletinnen aus dem gesamten Deutschen Bundesgebiet, Tschechien, Polen, Slowakei, der Schweiz sowie aus Österreich und den Niederlanden an die Matte traten, konnte man am Ende unter 61 Vereinen mit 150 Teilnehmerinnen den 19. Platz in der Mannschaftswertung erzielen. Je ein Zweiter, Dritter, Vierter und Fünfter Platz waren die Ergebnisse der vier Nachwuchsringerinnen des AC Röhlingen.

Erstmalig ging Maren Vornberger bei diesen Meisterschaften bei den Frauen bis 53 Kilogramm an den Start. Die Röhlingerin, die die Kadettinnen altersbedingt verlassen hat, besiegte gleich zu Beginn Nadine Schweter vom KSV Unterelchingen nach Punkten. Gegen die spätere Siegerin Laura Schmitt (KSV Kirrlach) musste sie in Runde zwei eine Schulterniederlage einstecken, ehe in der dritten Runde Cheyenne Jilke, KSV Remseck die Überlegenheit der Röhlingerin anerkennen musste und Vornberger den Kampf mit 7:0 für sich entschied. Im letzten Kampf geriet sie gegen Vanessa Hartl (TSV Meimsheim) in Führung liegend durch eine Unachtsamkeit in die gefährliche Lage, aus der sie sich nicht mehr befreien konnte. Am Ende erzielte sie somit den Bronzerang.

Angeschlagen ins Turnier

Laura Vornberger, die bei den Kadettinnen bis 69 Kilogramm an die Matte trat, musste zweimal gegen Bronzemedaillengewinnerin der Deutschen Meisterschaften Sophia Schäfle von der RKG Freiburg 2000 antreten. Dort fand die angeschlagen ins Turnier gegangene nicht richtig in den Kampf und musste nach zwei Niederlagen ihrer Kontrahentin den Vortritt lassen.

Dem Kampf gegen Jungen altersbedingt entwachsen, starteten die beiden Schoolgirls Pauline Aschauer und Lilli Vetter erstmals bei einem rein weiblichen Turnier in der Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm. Das Niveau war durch die Internationale Konkurrenz entsprechend hoch, so dass die beiden bei ihrer Premiere noch Lehrgeld zahlen mussten. Nach Niederlagen gegen Ringerinnen aus Aichhalden, Waldaschaff und dem österreichischen Götzis, sowie einem Sieg über ihre Vereinskameradin Lilli Vetter belegte Pauline Aschauer am Ende den vierten Platz.

Lilli Vetter musste gegen dieselben Gegnerinnen allesamt eine Niederlage einstecken belegte am Ende Rang fünf. Das Umfeld und das Internationale Flair war für beide Athletinnen aus Röhlingen jedoch eine neue Erfahrung in ihrer noch jungen Ringerlaufbahn.

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