Aalener Nachrichten

SG2H: Stefanie Vierkorn, Lena Aupperle, Kathrin Bleier (9), Ina Landstorfer, Sarah Scheuermann, Leonie Narciß (2), Jana Sauter (3), Melanie Enenkel (5/2), Carolin Häußler, Anna Rieger (1), Angelika Titze (6), Franziska Laible (2).

Die Handball-Damen der SG Hofen/Hüttlingen setzten sich in der ersten Runde des HVW-Pokals durch. Zu Gast bei der HSG Hossingen-Meßstetten gewann der Württembergligist am Ende verdient mit 28:23.

In seinem ersten Pflichtspiel als Trainer der SG2H-Damen musste Gerd Mühlberger gleich mehrere Hürden überwinden. Ein Großteil der anwesenden Spielerinnen hatte am Vorabend ausgiebig die Hochzeit der langjährigen Mitspielerin Rebecca Opferkuch, ehemals Ilg, gefeiert und erschien dementsprechend stark übernächtigt zum Treffpunkt. Weiterhin fehlten aufgrund von Urlaub oder Krankheit Mona Bauer, Lisa-Marie Hirzel, Simone Bieg, Alica Eiberger, Elena Rau sowie die Torhüterin Lisa Fleischer. Trotz dieser alles andere als optimalen Voraussetzungen wollten die Hofen/Hüttlingerinnen an die zuletzt tolle Leistung beim Sparkassen-Cup in Heiningen anknüpfen. Dort waren sie als Außenseiter völlig überraschend Turniersieger geworden und hatten mit attraktivem Tempohandball überzeugt. Gegen den Landesligisten Hossingen-Meßstetten waren die SG2H-Damen allerdings von vorneherein die Favoriten und konnten nun beweisen, dass sie auch dieser Rolle gerecht werden würden.

Deutlicher Vorsprung

Anfänglich sah es jedoch nicht so aus, als könnten sie den Außenseiter in die Schranken weisen. Doch im Laufe der ersten Halbzeit kamen die SG2H-Damen immer besser ins Spiel und übernahmen zunehmend die Oberhand. Bis zur Halbzeitpause hatten sie sich dadurch einen deutlichen Vorsprung erarbeitet (12:17) und konnten die zweiten 30 Minuten ruhiger angehen. Mühlberger verzichtete zunehmend auf das temporeiche Spiel und nutzte die Zeit, um neue Spielhandlungen im Angriffsspiel zu festigen. So konnte Leonie Narciß nach langer Pause ihr Comeback feiern und sich auf der Mitteposition einspielen. Die SG2H-Damen hatten die Partie zu jedem Zeitpunkt im Griff und führten zwischenzeitlich mit neun Toren (17:26).

Am Ende agierten sie allerdings höchst fahrlässig und ließen den Gegnerinnen zu viele Freiräume. Der Endstand von 23:28 geht, das komplette Spiel betrachtet, allerdings absolut in Ordnung. Den Damen um Mühlberger genügte eine solide Leistung.

SG2H: Stefanie Vierkorn, Lena Aupperle, Kathrin Bleier (9), Ina Landstorfer, Sarah Scheuermann, Leonie Narciß (2), Jana Sauter (3), Melanie Enenkel (5/2), Carolin Häußler, Anna Rieger (1), Angelika Titze (6), Franziska Laible (2).

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