Ellwangen empfängt den Tabellenletzten

Ellwangen muss punkten.
Ellwangen muss punkten. (Foto: Peter Schlipf)
Aalener Nachrichten

Die Regionalliga-Volleyballer des TSV Ellwangen sind erneut auf einen Abstiegsplatz gerutscht. Es wartet ein Sechs-Punkte-Spiel auf die Virngrundrecken. Mit im Abstiegskampf befindet sich der Kontrahent des kommenden Samstags: der SV Fellbach. Der hat die Rote Laterne inne, weswegen sich das Pfitzer-Team auf den Spieltag konzentrieren sollte.

Nach einer couragierten Leistung reisten die Ellwanger Volleyballer aus Stuttgart ab. Im Gepäck eine 1:3-Niederlage, bei der sie nachgewiesen haben, durchaus gegen die Top-Teams der Liga mithalten zu können. Jedoch fehlt die Konstanz gegen nahezu fehlerfreie Stuttgarter bis zum Satzende die wichtigen Punkte einzufahren und Zählbares mitzunehmen.

Mit Blick auf das kommende Wochenende bereitet sich das Pfitzer-Team auf den Tabellenletzten vor. Der SV Fellbach rangiert mit drei Punkten auf dem elften und letzten Platz. Durch einen Dokumentationsfehler der Ulmer im Spielerpass wurde dem SV Fellbach drei Punkte am grünen Tisch zugesprochen. Sportlich konnten die Gäste noch keine Punkte einfahren. Umso wachsamer ist die Ellwanger Truppe um Kapitän Winfried Lingel, wenn um 19 Uhr in der Rundsporthalle zum letzten Mal in diesem Kalenderjahr aufgeschlagen wird.

Eben jener Winfried Lingel konnte auch in Stuttgart den Titel „wertvollster Spieler“ einfahren. Bereits fünf Mal in dieser Saison wählte der gegnerische Trainer die Ellwanger Nummer sieben zum Spieler des Spiels. Er wird das Team am Samstag wieder aufs Feld führen und versuchen die Punkte in der Rundsporthalle zu halten.

„Wir werden sehen, ob es gelingt“, sagt Lingel verhalten. Er gehört schon seit vielen Jahren zum Kader der Ellwanger und kennt die Tücken eines solchen Abstiegsspiels. „Wir müssen achtsam sein, denn die Fellbacher haben schon in den letzten Jahren bewiesen immer für eine Überraschung gut zu sein. Dieser Aufgabe wollen wir uns stellen“, merkt Lingel an.

Die Liga ist sehr ausgeglichen. Teils kuriose Ergebnisse werden erzielt, was für eine hohe Leistungsdichte zwischen den Mannschaften spricht. Deshalb ist es zu früh, um Fellbach bereits als Absteiger auszumachen. Genau deshalb ist es wichtig für den TSV konzentriert an die Aufgabe heranzugehen.

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