Eine Aussichtsplattform auf dem Rötenberg

Lesedauer: 3 Min
 Ein Initiativkreis hat sich mit der Attraktivität des Aalener Stadtteils Rötenberg befasst.
Ein Initiativkreis hat sich mit der Attraktivität des Aalener Stadtteils Rötenberg befasst. (Foto: Edwin Hügler)
Edwin Hügler

Unter dem Motto „Wir packen’s an“ steht die Imageoffensive für den Rötenberg, die dieses Aalener Wohngebiet attraktiver machen soll. Bei einer Zusammenkunft im Treffpunkt Rötenberg haben sich rund 25 Bewohner für die verschiedenen Projekte und Initiativen interessiert. Unter anderem ist der Bau einer Aussichtsplattform auf dem Rötenberg geplant.

Die Imageoffensive ist eine Gemeinschaftsaktion der Stadt Aalen, der städtischen Wohnungsbau und der Bewohner des Rötenbergs. Begleitet wird die Initiative von der imakomm Akademie unter der Leitung von Peter Markert. Das seit Mitte 2017 laufende Projekt ist jetzt in der Umsetzungsphase. Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle betonte, dass das Wohnquartier Rötenberg der Stadt Aalen sehr am Herzen liege. Man unterstütze mit 500.000 Euro die Imageoffensive, weitere 370.000 Euro steuere die städtische Wohnungsbau bei. Durch die Nähe zum Stadtoval sieht Steidle eine weitere Aufwertung des Wohnquartiers.

Peter Markert hob die Toplage des Rötenbergs über den Dächern von Aalen hervor. Es sei ein buntes Wohnquartier, das mit pfiffigen Ideen noch attraktiver gemacht werden könne. Markert nannte die vom Initiativkreis unter der Leitung von Patrick Sauter von der Wohnungsbau bisher erarbeiteten Maßnahmen. Im Einzelnen sollen eine Aussichtsplattform erstellt werden, die einen freien Blick auf Aalen bietet, die Treppen sollen von den Bewohnern neu gestaltet und der Flohmarkt reaktiviert werden. Weitere Maßnahmen sind eine Social-Media-Kampagne zu Personen und Geschichten, die Herausgabe einer Stadtteilzeitung, eine Fotoausstellung und eine Digitalisierungsoffensive.

Im Initiativkreis sind derzeit zehn Personen aktiv. Jetzt komme es darauf an, die einzelnen Projekte mit Leben zu erfüllen und umzusetzen. Die Kosten für die geplante Aussichtsplattform und die Treppen bezifferte der Geschäftsführer der Wohnungsbau Aalen, Robert Ihl, auf 200.000 Euro. Peter Markert unterstrich, dass am Geld keines der Projekte scheitern werde.

Aus dem Kreis der Teilnehmer des Treffens kam die Anregung, einen Montageständer für Fahrräder im Rötenberg aufzustellen. An diesem Ort könnten dann die Leute ihre Fahrräder selbst reparieren. Aufgegriffen wurde auch das Thema wilde Müllablagerungen. Man hat sich zum Ziel gesetzt, den Rötenberg in den saubersten Stadtteil von Aalen zu verwandeln.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen