Ein Mammutprogramm zum Osterfest

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 Adelmannsfelden will jubeln.
Adelmannsfelden will jubeln. (Foto: Peter Schlipf)

In der Fußball-Kreisliga A sind die Wochen der Wahrheit angebrochen. Dem traditionellen Doppelspieltag an Ostern kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, so könnte sich die Tabellensituation innerhalb kürzester Zeit gravierend verändern.

Kreisliga A I: Die SGM Hohenstadt/Untergröningen (13./21) muss im Kampf um den Klassenerhalt dringend punkten, doch zum Osterfest wartet ein Mammutprogramm. Am Samstag gastiert der Neuling beim ambitionierten TSB Gmünd (6./35), montags folgt gegen die SG Bettringen II (3./40) das nächste Kräftemessen mit einem Aufstiegskandidaten. Nicht weniger unter Druck steht der TSV Essingen II (15./18), immerhin ist man vergangene Woche wieder auf einen direkten Abstiegsrang abgerutscht. Im Gastspiel beim vermeintlich gesicherten TV Herlikofen (9./31) scheint ein Sieg möglich, im folgenden Sechs Punkte-Spiel gegen den TSV Mutlangen (12./21) wird er zur Pflicht.

Kreisliga A II: Durch einen 5:3-Pflichtsieg gegen Kellerkind Schloßberg ist die DJK-SG Schwabsberg-Buch (1./46) zwar in die Erfolgsspur zurückgekehrt, komfortabel ist die Ausgangslage aber längst nicht mehr. Der Klassenprimus selbst darf sich auswärts bei der DJK SV Eigenzell (11./30) sowie zuhause gegen Bezirksliga-Absteiger SSV Aalen (8./33) keinen Patzer erlauben. Denn der seit der Winterpause immer noch unbezwungene SV Kerkingen (2./44) setzt zum Überholmanöver an, auch wenn er mit dem TSV Hüttlingen (5./42) zunächst einen direkten Konkurrenten bezwingen muss. Vor fremder Kulisse bei der TSG Abtsgmünd (12./26) ist der SVK hingegen klarer Favorit. Gleiches gilt für die Hüttlinger, die auf Schloßberg treffen. Mitten drin in der Verlosung befinden sich auch die Sf Dorfmerkingen II (3./43) und der VfB Tannhausen (4./42). Auch diese beiden Teams haben keinesfalls einfache Aufgaben zu erwarten. Dorfmerkingen muss gegen die SGM Union Wasseralfingen (7./35) und den TV Bopfingen (9./33), zwei nicht zu unterschätzende Gegner aus dem tabellarischen Mittelfeld, bestehen. Tannhausen empfängt den zuletzt formstarken SV DJK Stödtlen (6./35), ehe es zwei Tage darauf nach Wasseralfingen geht.

Im Abstiegskampf richten sich derweil alle Blicke auf den VfB Ellenberg (17./14). Erlebt das schwer gebeutelte Schlusslicht pünktlich zum Osterfest eine Wiederauferstehung oder kommen die Blau-Weißen vielmehr dem Absturz in die B-Klasse näher. Die vergangenen Wochen gaben in keinster Weise Grund zur Hoffnung. Erst zwei Punkte und dafür vier Niederlagen bei 21 Gegentoren, so lautet die ernüchternde Bilanz im Jahr 2019. Ebenfalls noch sieglos in der Rückrunde ist der SV Ebnat (16./17). Das am Samstag anstehende Krisenduell des Vorletzten gegen Ellenberg besitzt daher bereits richtungsweisenden Charakter und wird darüber entscheiden, wer die Rote Laterne übernehmen muss. Am Montag gilt es für Ellenberg zuhause gegen Eigenzell zu punkten, Ebnat muss in Stödtlen bestehen. Aufsteiger Schloßberg (15./18) will gegen den SV Pfahlheim (10./31) in die Erfolgsspur zurückfinden, während der TSV Adelmannsfelden (14./19) beim SSV Aalen gastiert und am Montag spielfrei zuschauen muss.

Kreisliga A III: Seit nunmehr vier Spielen wartet die SGM Königsbronn/Oberkochen (9./27) vergeblich auf einen Sieg, liegt aber dennoch weiter im gesicherten Mittelfeld und kann die bevorstehenden schweren Aufgaben ohne allzu große Sorgen angehen. Am Samstag empfängt die SGM den Aufstiegsaspiranten TV Steinheim (4./38), nur 48 Stunden darauf steht beim souveränen Spitzenreiter SG Heldenfingen/Heuchlingen (1./49) direkt die nächste Herkulesaufgabe auf dem Programm.

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