Eichwaldgeister taufen ihre Masken

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 Auch wenn’s offenkundig nicht schmeckte: Was ihnen von der Waldhäuser Narrenzunft vorgesetzt wurde, mussten die Kandidaten mit
Auch wenn’s offenkundig nicht schmeckte: Was ihnen von der Waldhäuser Narrenzunft vorgesetzt wurde, mussten die Kandidaten mit Todesverachtung hinunterschlingen und trinken, um in die Gruppe der Eichwaldgeister aufgenommen zu werden. Die Zeremonie kommentierte und dirigierte Patrick Binder. (Foto: Turad)

Mit der Maskentaufe auf dem Dorfplatz im Beisein zahlreicher Zuschauer ist die Narrenzunft Waldhausen in den Fasching gestartet. Drei Erwachsene wurden in die Gruppe der Eichwaldgeister aufgenommen, gleichzeitig wurde mit der Aufnahme einiger Kinder eine neue Gruppe gegründet, so dass es um den Nachwuchs der Eichwaldgeister gut bestellt ist.

Doch bevor die Aufnahme vollzogen wurde, hatten die Kandidaten knifflige Aufgaben zu bewältigen. Die Kinder mussten ein Plastikei über einen kleinen Parcours balancieren, was auch allen mit Bravour gelang. Die Erwachsenen mussten, ebenfalls begleitet von Kommentaren und Regieanweisungen von Patrick Binder, nicht nur ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen, sondern durften sich auch mit Speis und Trank stärken. Das Angebot der Zunft stieß bei den angehenden Eichwaldgeistern auf eher mäßige Begeisterung. Sie hatten ganz schön zu schlucken, um alles hinunter zu bringen, einer musste gar passen und nahm lieber einen Strafpunkt in Kauf.

Letzten Endes bestanden alle die „Aufnahmeprüfung“ und wurden vom Waldbuz und seinen Helfern in die Gruppe aufgenommen, so dass anschließend dem Narrenbaumaufstellen nichts mehr im Wege stand. Für die musikalische Umrahmung sorgten in bewährter Weise die Notenfurzer.

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