Dreimal Edelmetall für Essinger Senioren

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 Hans Messner (v. l.), Hartwig Vöhringer und Klaus-Dieter Hutter.
Hans Messner (v. l.), Hartwig Vöhringer und Klaus-Dieter Hutter. (Foto: LAC Essingen)
Aalener Nachrichten

Zum ersten Mal fanden die Deutschen Senioren Hallenmeisterschaften und der Deutschen Senioren Winterwurfmeisterschaften in Halle statt. Die Senioren ermittelten ihre Meister in den Klassen M/W 35 bis M/W 85. Wettkampfstätten vom Feinsten spornten dabei die Athleten zu Höchstleistungen an. Aufgrund ihrer erbrachten sportlichen Leistungen haben sich auch zahlreiche Sportler des LAC Essingen für diese Meisterschaften qualifiziert. Aufgrund von Krankheit und Urlaub dezimierte sich das Team aus Essingen im Vorfeld von selbst. Übrig blieben mit Hans Messner, Klaus-Dieter Hutter und Hartwig Vöhringer nur drei Senioren vom LAC Essingen, die ihre Farben aber prächtig vertraten. Alle drei Starter von der Ostalb durften sich nach drei Tagen eine Medaille mit in das Gepäck nehmen.

Am zweiten Wettkampftag stiegen die drei Essinger in das Geschehen ein. Hutter (M 55) verpasste dabei im 60 Meter (m) Hürdenlauf als Viertplatzierter in 10,44 Sekunden nur hauchdünn Edelmetall. Im 60 m Sprint konnte Hutter in 8,76 Sekunden eine neue persönliche Hallenbestzeit aufstellen und landete am Ende auf dem 13. Platz.

Lohn für harte Arbeit

Auch Vöhringer (M 60) fehlten nur wenige Zentimeter im Speerwurf. Starke 44,12 m bescherte ihm jedoch den fünften Platz. Sehr starker Konkurrenz musste sich Messner (M 60) im Kugelstoßen stellen. Gleich fünf Athleten wuchten hier die Kugel über 13 Meter. Nach drei Versuchen fehlten dem Essinger mit gestoßenen 12,06 m 40 Zentimeter für den Endkampf der besten Acht. Mit der sehr guten Leistung landete er am Ende auf dem elften Platz.

Am der dritten Wettkampftag sollte die drei Essinger für ihre harte Trainingsarbeit noch reichlich belohnt werden. Den Auftakt macht Hutter im Weitsprung. Bereits mit seinem ersten Sprung (4,99 m) nahe an die Fünfmetermarke meldete er seine Ansprüche auf eine Medaille bei diesen Meisterschaften an. In einem Finale bei dem es auf jeden Zentimeter am Ende ankam gelang ihm im letzten Versuch starke 5,07 m. Diese Weite reichte am Ende zum Gewinn der Bronzemedaille. Weiter ging es mit Messner. An sich ist Messner Werfer. Seine Leidenschaft aber ist der Dreisprung. Mit seiner Schnelligkeit ist der „Neusechziger“ bereits in den letzten Jahren schon immer für eine Überraschung in dieser sehr komplexen Disziplin gut gewesen. So auch in Halle.

Die gute Stimmung und die hervorragenden Wettkampfstätten waren pures „Adrenalin“ für den Essinger. Mit einer starken Serie von sechs Sprüngen über die Neunmetermarke konnte er sich am Ende des Wettbewerbes über den Gewinn der Bronzemedaille (9,66 m) freuen. Vöhringer rundete den dritten Wettkampftag ebenfalls mit einem persönlichen Erfolgserlebnis im Diskuswurf für das Essinger Miniteam ab. Nach zwei ordentlichen ersten Würfen folgte im dritten Versuch ein Kracher auf 44,98 m. Damit rückte der 60-Jährige dem Führenden bis auf 20 Zentimeter auf die Pelle. Nun war nochmals höchste Konzentration gefragt. Am Ende blieb es jedoch bei der Weite vom dritten Versuch, die dem Essinger den Deutschen Vizemeistertitel und damit die Silbermedaille bescherte.

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