Drei Gründerteams gehen an den Start

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Das Bild zeigt von links Dr. Alexander Baesgen, Olav Strehl, Andreas Friedel, Gerhard Subek, Nele Unland, Matthias Nutz, Thorben (Foto: privat)
Aalener Nachrichten

Drei Gründerteams haben im Technologiezentrum Aalen ihren Start gefeiert. Noch vor Fertigstellung des neuen Innovationszentrums auf dem Campus-Teil Burren stehen die jungen Gründerinnen und Gründer mit kreativen und Erfolg versprechenden Ideen in den Startlöchern.

Vorgestellt haben sich Rubberplant Studios – eine Gruppe von fünf jungen Menschen, die voraussichtlich im März dieses Jahres mit ihrer Idee starten wollen. Sie haben zwei Anwendungen für Smartphones entwickelt. Mit einer können die Nutzer die römische Geschichte rund um Aalen nachspielen. Dazu müssen die Spieler verschiedene Orte in und um Aalen aufsuchen. Interessierte können sich auf der Internetseite www.ala-flavia.de als Tester anmelden und so aktiv auf die weitere Entwicklung des Spiels einwirken. Rubberplant Studios bieten außerdem auch Auftragsarbeiten im Bereich App-Entwicklung an.

Michael Bender und Alexander Schmid haben ihre Gründung für diesen Februar geplant. Die Idee ist neu und ungewöhnlich. Eine Internetplattform, die eine Kombination aus Forum und sozialem Netzwerk ist. Im Internet soll es künftig virtuelle Mindmaps geben, in denen Begriffe zu einem Thema grafisch dargestellt und zueinander in Beziehung gesetzt werden. Die Gestaltung von Internetseiten ist ein weiteres Angebot von mindbabbel.

Dr. Alexander Baesgen hat sich bereits am 1. Januar selbstständig gemacht. Gemeinsam mit Prof. Dr. Lothar Kallien und Thomas Weidler als Gesellschafter hat er die Gießerei Technologie Aalen GmbH gegründet. Die Unternehmer möchten regional und überregional vielfältige Entwicklungen und Dienstleistungen im Eisen- und Nichteisen-Metallguss anbieten.

Gerhard Subek, Geschäftsführer des Innovationszentrums Aalen, sagte, dieses Gründungsevent sei gleichzeitig der Startschuss für das Innovationszentrum – auch wenn das Zentrum noch nicht fertig sei. Aber mit den Büros im Technologiezentrum hat Gerhard Subek eine gute Übergangslösung für die jungen Gründer geschaffen. Oberbürgermeister Thilo Rentschler sagte, er könne die Situation, in der sich die jungen Gründer gerade befinden, gut nachvollziehen. Denn auch er hätte sich früher einmal selbstständig gemacht. Prof. Dr. Heinz-Peter Bürkle sagte: „Ich freue mich, dass es jetzt losgeht.“ Auch im Namen des Rektors der Hochschule Aalen, Prof. Dr. Gerhard Schneider, sprach er den Gründern Glückwünsche für ihre Vorhaben und die Zukunft aus. Klaus Moser von der IHK beglückwünschte die Gründer ebenfalls.

Nähere Informationen über die Gründer und ihre Ideen gibt es unter www.rubberplant.de, www.mindbabbel.com und www.gtaaalen.de.

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