Drama um Mops-Dame Edda - Aalen ist unschuldig

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 Mops-Dame Edda wurde von der Stadt Ahlen gepfändet. Nicht aber von der Stadt Aalen.
Mops-Dame Edda wurde von der Stadt Ahlen gepfändet. Nicht aber von der Stadt Aalen. (Foto: Mikko Schümmelfeder)
Redakteurin/DigitAalen

Das Schicksal der gepfändeten und über Ebay verkauften Mops-Dame Edda sorgt international für Schlagzeilen. Heiß laufen seither auch die Telefondrähte im Aalener Rathaus. Hier beschweren sich Bürger, wie die Stadt Aalen so etwas machen konnte.

Zahlreiche Anfragen gebe es bundesweit auch vonseiten der Medien, sagt Karin Haisch, Pressesprecherin der Stadt Aalen. Dabei verwechseln die Bürger allerdings eines: Gepfändet wurde die Mops-Hündin nicht von der Stadt Aalen mit Doppel A, sondern von der Stadt Ahlen mit H in Westfalen.

Pressemitteilungen zufolge hatte die Familie aus Ahlen (mit H) hohe Schulden bei der westfälischen Kommune. Deshalb wurde die Hundedame Edda beschlagnahmt. Zuvor seien bereits mehrere Haushaltsgeräte der Besitzer gepfändet worden.

Laut Zwangsvollstreckungsgesetz sei es durchaus möglich, Vierbeiner zu pfänden, sagt Haisch. Die Stadt Aalen mit Doppel A würde allerdings bei Geldforderungen nie dazu übergehen und dann auch noch einen Hund über Ebay weiterveräußern.

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