Auf geht`s SfD: Trainer Helmut Dietterle feuert an.
Auf geht`s SfD: Trainer Helmut Dietterle feuert an. (Foto: Archiv: Peter Schlipf)
Josef Schill

An diesem Samstag (15.30 Uhr) kommt es in der Fußball-Oberliga zum Aufeinandertreffen zwischen dem FC Nöttingen (7. Platz 14 Punkte) und den Sportfreunden Dorfmerkingen (15. Platz 9 Punkte). Geht man nach der derzeitigen Tabellensituation sollte dies eine klare Angelegenheit für den Gastgeber FC Nöttingen werden.

Der FC Nöttingen ist seit nahezu 20 Jahren in der Oberliga und hat dort immer einstellige Tabellenplätze belegt. Dabei hat man dreimal den Sprung in die Regionalliga geschafft. Das Team um das Trainergespann Michael Wittwer und Rainer Krieg, ehemalige KSC-Legenden, gehört auch in diesem Jahr zu den Top Teams der Liga und wird unter den fünf Bestplatzierten erwartet. Einem perfekten Start mit einem Auswärtssieg beim VfB Stuttgart II folgte eine etwas schwächere Phase. Doch zuletzt hat der FC Nöttingen durch einen beeindruckenden Auswärtssieg bei den Stuttgarter Kickers (1:3) aufhorchen lassen und den Anschluss an die vorderen Ränge geschafft.

Im GAZI-Stadion haben die Gastgeber den Top-Favoriten Stuttgarter Kickers vorbildlich ausgekontert und von beiden Seiten wurde ein verdienter Auswärtssieg des FC Nöttingen bescheinigt. Das Team um Michael Wittwer ging fast unverändert in die Saison 2019/20. Lediglich zwei Ab- und Neuzugänge hat der Verein vermeldet. Das Panoramastadion in Nöttingen ist normalerweise eine fast uneinnehmbare Festung. Doch in diesem Jahr hat man zu Hause lediglich einen Punkt geholt. Deshalb will man im Nöttinger Lager alles versuchen, um den ersten Heimsieg gegen die Sportfreunde zu feiern. Die Sportfreunde haben in der bisherigen Oberligasaison gezeigt, dass ihnen bisher wenig vorzuwerfen ist. Die Mannschaft hat sich enorm gesteigert, allerdings auch mit frühen und späten Gegentoren viel Lehrgeld bezahlt. Dies gilt es in Nöttingen zu verhindern, sonst gibt es dort nichts zu holen.

Die drei Niederlagen gegen Spitzenteams der Liga sollten nicht zu viel Selbstvertrauen gekostet haben. Die Partie gegen den SGV Freiberg (2:3-Niederlage) wurde eingehend analysiert. Dabei muss vor allem die Konzentration und Handlungsschnelligkeit im Team verbessert werden. Aufpassen muss man im Dorfmerkinger Lager vor allem auf die Standards. Hier haben die defensiven Fuchs und Brenner, bereits sechs Treffer erzielt.

Einige Fragezeichen

Personell muss man bei den Sportfreunden erneut auf Michael Schiele krankheitsbedingt verzichten. Hinter dem Einsatz von Marc Gallego steht ebenso ein Fragezeichen wie hinter Andreas Mayer und Kevin Renner, die alle angeschlagen sind. Onur Mutlu ist nach seiner langen Verletzungspause wieder voll einsatzfähig und auch Nicolai Sauer steht dem Team wieder zur Verfügung. Somit könnte es durchaus zu Veränderungen in der Startformation kommen. „Wir werden in Nöttingen alles unternehmen, um den Negativtrend nach drei Niederlagen zu beenden“, so der einhellige Tenor im Dorfmerkinger Lager.

Abfahrt des Mannschaftsbusses: 11 Uhr an der Röser Arena. Mitfahrgelegenheit besteht. Anmeldung jedoch unbedingt bei den bekannten Stellen erforderlich.

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