Die TSG will für die nächste Überraschung sorgen

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 Die TSG will für die nächste Überraschung sorgen.
Die TSG will für die nächste Überraschung sorgen. (Foto: Peter Schlipf)
Kai Eder

SSV Ehingen-Süd heißt der kommende Gegner des Fußball-Verbandsligisten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am kommenden Samstag (2. November) im heimischen Sportpark. Anpfiff der Partie ist um 14.30 Uhr.

Der SSV Ehingen-Süd ist seit der Saison 2017/18 in der Verbandsliga-Württemberg. Seit dem Aufstieg hat es Michael Bochtler geschafft sein Team nach und nach weiterzuentwickeln.

Heute ist der SSV ein Spitzenteam der Verbandsliga und rangiert momentan auf dem zweiten Platz. Der SSV-Trainer ist auf der Ostalb kein Unbekannter. Gerne erinnert man sich im Rohrwang beim VfR Aalen an Michael Bochtler zurück. Von 2000 bis 2004 trug der das schwarz-weiße Trikot. In dieser Zeit waren Willi Entenmann und Helmut Dietterle für die sportlichen Geschicke verantwortlich und sorgten für Konstanz beim VfR. Zwei erfolgreiche Trainer von denen Bochtler sich einiges für seine Karriere abschauen konnte. Über die TSF Ludwigsfeld und die TSG Ehingen fand Bochtler den Weg zum SSV. Seit 2016 leitet er dort äußerst erfolgreich die Geschicke. Zahlreiche ehemalige Spieler des SSV Ulm haben sich in dieser Zeit den Ehingern angeschlossen und sollen dafür sorgen, dass in diesem Jahr der nächste Schritt in Richtung Oberliga Baden-Württemberg geschafft werden soll. „Die Entwicklung von Ehingen-Süd kann man sich als Vorbild nehmen. Jahr für Jahr eine bessere Position. In diesem Jahr ein Spitzenteam“, sagt Benjamin Bilger. Der TSG-Trainer fügt hinzu. „Wir sind neu in dieser Liga. Lernen aber von Woche zu Woche dazu und können auch gegen Spitzenteams wie Hollenbach oder Calcio Leinfelden-Echterdingen mithalten. Das wollen wir auch gegen Ehingen-Süd unter Beweis stellen“, so Bilger.

Ganzenmüller verletzt

Daniel Rembold konnte in Hollenbach im zentralen Mittelfeld glänzen. Dazu zeigte Daniel Serejo in der Offensive, dass er langsam, aber sicher wieder zu alter Form findet. Die ganze Mannschaft hat in Hollenbach daran geglaubt und wurde durch den Treffer von Johannes Rief in der Nachspielzeit dafür belohnt. „Wir können nur über das Kollektiv Spiele zu unseren Gunsten entscheiden oder gegen Spitzenteams mithalten. Wenn wir konzentriert auftreten und jeder für seinen Nebenmann mitgeht, dann sind wir ein unangenehmer Gegner. Das wollen wir auch gegen Ehingen-Süd zeigen“, so der TSG-Trainer.

Marco Ganzenmüller hat sich am Arm verletzt. Hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen. Die anderen sind fit und wollen für eine weitere Überraschung sorgen.

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