„Die“ Party in Aalen: Das neue Safe Motodrom öffnet seine Pforten

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Oberbürgermeister Thilo Rentschler hat sicher nicht übertrieben: Alles, was Rang und Namen hat in Aalen, hat am Freitagabend – in Gestalt von über 500 geladenen Gästen – die Eröffnung des Safe Motodroms im alten Ostertag-Gebäude gefeiert.

Im Mittelpunkt des vielen Staunens und Bewunderns dabei immer wieder Peter Stützel und Markus Ehinger. Sie hatten es mit ihrer Firma Living Immotions vor zweieinhalb Jahren angepackt, aus der alten Brache ein neues Stück Aalen zu erwecken, das sich hier von seiner modernen urbanen Seite zeige, so der OB, der darin einen „absoluten Glücksfall“ sah.

Und so griff Rentschler umso lieber am Ende der kurzweiligen Eröffnungszeremonie zum Schlegel, um in Begleitung seiner beiden Vorgänger Ulrich Pfeifle und Martin Gerlach das Fass Eröffnungsbier mit vier Schlägen anzustechen.

„Die machen was, die getrauen sich was, die haben Mut und Courage“, lobte Landrat Klaus Pavel die beiden Initiatoren des Safe Motodroms. Menschen seien es, die etwas Besonderes anpacken wollten, so Pavel weiter, der auch als Nachbar viel Erfolg wünschte. Und er sei sich sicher, dass auch die Event- und Meetingflächen schnell äußerst begehrt sein werden. „Wertvolles bewahren“, lautete das Motto von Jakob Ostertag, der hier vor 150 Jahren seine Aalener Geldschrank-Werke gegründet hatte.

Daran erinnerte die aus Aalen stammende Managerin der ProSiebenSat.1-Gruppe, Katja Hofem, die durch den Abend führte. Ihr gestand Peter Stützel auf der Bühen durchaus ein, er habe sich immer wieder gefragt, was sie sich da bloß angetan hätten. Umso größer sei nun die Erleichterung, sagte Stützel, der nicht nur seinem Partner Markus Ehhinger – „über zwei Jahre eine Woche Urlaub, davon vier Tage krank“ – dankte, sondern all denen, die an das Projekt geglaubt und es unterstützt hätten.

Allen voran auch die Mieter, die Hofem mit ihren Unternehmen einzeln vorstellte: Carmen Stützel, Geschäftsführerin von Organda Fashion & More, Nicole Utz-Görücü, Geschäftsführerin von kat & more, Joachim Klutz mit seiner Gastronomie Ostertag und Melanie Gassner vom Top-Fit-Studio. Nach Rentschlers vier gekonnten Schlägen hatten die Gäste reichlich Gelegenheit, zu sehen, was auf den 14 000 einstigen Ostertag-Quadratmetern entstanden ist. Danach ging die Party aber erst richtig los, denn ab 22 Uhr hieß es Eintritt frei für alle Aalener und für alle Neugierigen.

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