Die Alb ist ein beliebtes Reiseziel

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 Den Blick vom Heidenheimer Schlossberg genießen Touristen.
Den Blick vom Heidenheimer Schlossberg genießen Touristen. (Foto: Thomas Rathay)
Aalener Nachrichten

Die Tourismuszahlen für das zurückliegende Jahr bestätigten den positiven Trend. Zum dritten Mal in Folge liege das Wachstum der Übernachtungszahlen für die Schwäbische Alb über dem Landesschnitt. Das geht aus einer Mitteilung des Schwäbische Alb Tourismusverbands hervor.

Im Jahr 2018 verzeichnete die Alb demnach rund 5,8 Millionen Übernachtungen. Das sind 3,8 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Für Baden-Württemberg stehe ein Wachstum von 3,6 Prozent zu Buche. Auch für Gäste aus dem Ausland werde die Alb als Reiseziel immer attraktiver. Mehr als 973 000 Übernachtungen aus dem Ausland und ein Wachstum von 5,4 Prozent sprächen für ein ansteigendes internationales Interesse an der Region. Die wichtigsten Herkunftsländer blieben die Schweiz und die Niederlande.

Schwäbische Alb als Motor für Tourismus

Der Geschäftsführer des Schwäbische Alb Tourismus, Louis Schumann, zeigt sich zufrieden mit den neuesten Zahlen: „Die Schwäbische Alb hat sich über die Jahre zu einem Motor des Tourismus in Baden-Württemberg entwickelt. Die Erfolgsfaktoren sind sehr vielschichtig.“ Durch mehr gemeinsame Projekte sei das Budget in den vergangenen vier Jahren um 55 Prozent oder 500 000 Euro erheblich gestiegen, was die Schlagkraft der Schwäbischen Alb im Wettbewerb mit anderen Regionen verbessert habe. Die Mitglieder, die Landkreise und Kommunen, hätten massiv in die touristische Infrastruktur, etwa in Wander- und Radwege sowie Museen investiert. Zudem engagierten sich die privaten Partner in immer stärkerem Maße für den Tourismus.

Die Schwäbische Alb hat sich wieder auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin, der weltgrößten Tourismus-Fachmesse, präsentiert. Unter dem Dach der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg sorgte der Verband gemeinsam mit dem Ostalbkreis, der Burg Hohenzollern sowie dem Museum der Universität Tübingen und für „älblerischen“ Flair.

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