Deutsche Bank legt kräftig zu

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 Eric Siber, Leiter Firmenkunden im Marktgebiet Württemberg Nordost, und Kai-Uwe Braum, Filialdirektor der Deutschen Bank in Aal
Eric Siber, Leiter Firmenkunden im Marktgebiet Württemberg Nordost, und Kai-Uwe Braum, Filialdirektor der Deutschen Bank in Aalen, haben die Jahresbilanz für 2018 präsentiert. (Foto: Deutsche Bank)
Aalener Nachrichten

Die Deutsche Bank in Aalen blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Das Geschäftsvolumen, die Summe aus Krediten, Einlagen und Depotvolumen, betrug im Marktgebiet Württemberg Ost 8,6 Milliarden Euro und in Aalen 1,1 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Geschäftsvolumen im Marktgebiet um 4,8 Prozent sowie in Aalen um 8,8 Prozent.

Die Deutsche Bank betreute in Württemberg Ost Ende 2018 rund 180 000 Kunden, davon 20 200 in Aalen. Auch wenn die Aktienmärkte ihre Verluste im ersten Quartal 2019 zum Teil wieder aufgeholt haben, sank das Depotvolumen im Marktgebiet zum Ende 2018 um 10,8 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. In Aalen betrug das Depotvolumen 243 Millionen Euro. Das ist ein Minus von 10,5 Prozent. Kursbereinigt wuchs das Volumen der von der Deutschen Bank verwalteten Gelder im Marktgebiet und in Aalen um 52 Millionen Euro.

Das Einlagenvolumen jedoch wuchs überproportional: Es betrug in Württemberg Ost rund 3,5 Milliarden Euro, davon in Aalen 428 Millionen Euro. Das bedeutet eine Steigerung von 19,7 Prozent im Marktgebiet und von 29,8 Prozent in Aalen. Angesichts zunehmend turbulenter Märkte haben die Aalener im Geschäftsjahr 2018 bei der Geldanlage erneut den sicheren Hafen gesucht. „Da die Zinsen weiterhin sehr niedrig sind, investieren unsere privaten Anleger aber auch immer häufiger in Aktien – vor allem in Form von Fonds“, so Filialdirektor Kai-Uwe Braum.

Bei der Vergabe von Krediten standen die Konsumentenfinanzierung sowie vor allem die Finanzierung von Eigenheimen im Vordergrund. Im Geschäftsjahr 2018 ist das Kreditvolumen im Marktgebiet um 3,3 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro gewachsen. In Aalen betrug das Kreditvolumen 424 Millionen Euro, das bedeutet einen Zuwachs von 4,7 Prozent.

Neue digitale Angebote

Neben den klassischen Bankprodukten war die Einführung neuer digitaler Angebote ein Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2018. Den Veränderungen durch die Digitalisierung trägt auch das neue Ausbildungskonzept für Bankkaufleute Rechnung. So bietet die deutsche Bank vor Ort zum Beispiel Schülerpraktika in der Filiale an.

Das Geschäft mit Selbständigen, freien Berufen, Gewerbetreibenden, Handwerksbetrieben und größeren mittelständischen Unternehmen entwickelt sich laut Eric Siber, Marktgebietsleiter Firmenkunden, bei der Deutschen Bank in Aalen von Jahr zu Jahr besser. In Aalen betreut die Deutsche Bank inzwischen mehr als 1200 mittelständische Kunden.

Die Deutsche Bank und ihre Mitarbeiter in Aalen haben sich auch 2018 über das Bankgeschäft hinaus in sozialen Projekten engagiert. Neben der Unterstützung der Aalener Tafel hilft die Filiale seit mehreren Jahren den Aufbau einer Schule für Waisenkinder in Kenia zu fördern. Die „Little Angels School“ ermöglicht nun über 280 Kindern eine Schulbildung und Perspektive. „Viele unserer Kolleginnen und Kollegen sind in sozialen Projekten in der Region engagiert und bringen sich dort ehrenamtlich ein“, so Filialdirektor Braum.

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