Derby-Niederlage für HG zum Jahresauftakt

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 Es hat nicht sollen sein: Die Handballer der HG (schwarzes Trikot) verlieren erneut.
Es hat nicht sollen sein: Die Handballer der HG (schwarzes Trikot) verlieren erneut. (Foto: Peter Schlipf)
Aalener Nachrichten

HG: Joshua Roth, Björn Billepp; Leon Bieg, Dominik Rausch, Florian Kraft (2/1), Simon Vandrey (2), Manuel Körber (1), Mario Bleier (5/4), Philipp Hald, Sebastian Stock (2), Daniel Albrecht, Julian Brender (7), Alex Karastergios (1).

HSG: Ehresmann, Stanke; Lumpp (2), Beimert, Richardon (3), Siegels (3), Jäschke, Rube (2/1), Hug (3), Balle(3), Grohsler (6), Schoen, Schmied (1), Hofmann (2).

Schlechter Jahresauftakt für die Bezirksliga-Aufsteiger der HG Aalen/Wasseralfingen. Im Derby haben die Handballer aus Aalen in der gut besuchten Karl-Weiland-Halle den Gästen der HSG Oberkochen/Königsbronn mit 20:25 beide Punkte überlassen müssen.

Zum Einstand des neuen Trainergespanns Hajo Bürgermeister und Edwin Stäbler konnten die beiden Coaches wieder auf Simon Vandrey und überraschend auch auf Alex Karastergios zurückgreifen. Dafür fiel neben dem Langzeitverletzten Jonas Kraft auch kurzfristig Luka Stützel ebenso aus, wie Yannik Seeh. In den ersten Minuten sahen die Zuschauer ein Spiel, bei diesem die HG zunächst zweimal in Führung ging, dann aber Schwächen in der Rückwärtsbewegung erkennen ließ und folgerichtig mit 2:4 in Rückstand geriet.

Die Gäste standen hinten gut und die Handballgemeinschaft tat sich schwer Lücken zu finden. Immer wieder wurde Zeitspiel angezeigt. Doch Florian Kraft erzielte dann mit einem fulminanten Wurf ins kurze Eck doch noch das 3:4. Eine Zeitstrafe gegen die HG ermöglichte dann den Gästen die Treffer fünf und sechs, so dass sich Hajo Bürgermeister früh zu einer Auszeit gezwungen sah. Er schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn über das 6:7 von Julian Brender erzielte Mario Bleier mit einem sicher verwandelten Strafwurf nach gut 20 Minuten den 9:9-Ausgleich und so zog die HSG die Grüne Karte. Auch das zeigte Wirkung, sogar in doppelter Unterzahl erzielten die Gäste das 9:11 und einen verwandelten Siebenmeter von Bleier später, wohl die entscheidenden schwachen fünf Minuten der HG. Viermal in Folge durfte der Linkshänder der HSG fast unbedrängt einnetzen, die zu hektischen Angriffsbemühungen der HG verliefen dagegen im Sand oder endeten mit Pfostentreffern.

Moral der HG intakt

Mit 11:16 wurden dann die Seiten gewechselt und auch die ersten beiden Treffer des zweiten Durchgangs gingen auf das Konto der Gäste.

Die Moral der HG ist aber intakt, auch nach dem 11:18-Rückstand brach man nicht ein, sondern kämpfte sich wieder zurück ins Spiel. Zweimal Jules Brender und zweimal Youngster Sebastian Stock und ein starker Björn Billepp im HG-Gehäuse ließen wieder Hoffnung aufkommen, als auf der Anzeigentafel das 16:19 aufleuchtete. Da waren noch knapp 20 Minuten zu spielen und das Spiel schien wieder offener zu werden.

Eine Zeitstrafe gegen die Bank der HG konnte von den Jungs auf dem Spielfeld noch schadlos kompensiert werden, aber kurz darauf trafen die Gäste doppelt. Das wäre durchaus verschmerzbar gewesen, doch in dieser Phase wollte der Angriff der HG mit dem Kopf durch die Wand und blieb einige Minuten ohne eigenen Treffer. Wieder Brender und ein verwandelter Siebenmeter zum 18:22 hielten dann die Hoffnung noch aufrecht, schließlich waren noch neun Minuten zu spielen. Die HSG zog die Grüne Karte, aber die nächsten knapp vier Minuten blieben auf beiden Seiten torlos. Mit einem Doppelschlag fünf Minuten vor Spielende entschied dann die HSG die Partie vollends für sich, Simon Vandrey und Alex Karastergios konnten nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Nach nur zwei Einheiten mit dem neuen Trainergespann konnten sicher noch keine Wunder erwartet werden, aber nun hat man vier Wochen Zeit ehe es gegen Brenz geht.

HG: Joshua Roth, Björn Billepp; Leon Bieg, Dominik Rausch, Florian Kraft (2/1), Simon Vandrey (2), Manuel Körber (1), Mario Bleier (5/4), Philipp Hald, Sebastian Stock (2), Daniel Albrecht, Julian Brender (7), Alex Karastergios (1).

HSG: Ehresmann, Stanke; Lumpp (2), Beimert, Richardon (3), Siegels (3), Jäschke, Rube (2/1), Hug (3), Balle(3), Grohsler (6), Schoen, Schmied (1), Hofmann (2).

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