Der Merlins-Mann Joschka Ferner spielte auch schon für Ulm.
Der Merlins-Mann Joschka Ferner spielte auch schon für Ulm. (Foto: Benjamin Post)
Aalener Nachrichten

Das Nachholspiel vom 14. Spieltag der Basketball-Bundesliga am Gründonnerstag (20.30 Uhr) wird ein brisantes und hitziges Spiel in der Arena Hohenlohe. Es gibt keine Sitzplatz-Tickets mehr zu erwerben. Für ratiopharm Ulm geht es darum, den Aufwind aus dem Overtime-Sieg gegen Würzburg mitzunehmen und den Play-Off-Rang zu sichern, die HAKRO Merlins Crailsheim dagegen wollen nach zwei Niederlagen wieder wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln.

Gleich drei Merlins-Spieler haben eine Ulmer Vergangenheit. Philipp Neumann, Konrad Wysocki und Joschka Ferner trugen schon das Ulmer Trikot. Gegensätzlicher könnten die Ausgangslagen beider Teams vor dem Nachholspiel nicht sein. Die Zauberer verloren die beiden letzten Begegnungen gegen die Spitzenteams Berlin und Bamberg am Ende deutlich. Die Ulmer konnten dagegen ihre letzten beiden Partien gegen Ludwigsburg (98:92) und Würzburg (95:94 n. V.) gewinnen und kletterten auf den sechsten Tabellenplatz. Die Crailsheimer rutschten durch die Niederlagen und dem Sieg des Mitteldeutschen BC wieder auf den 16. Rang und haben noch einen Sieg Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Die nötigen Siege

Nach dem Berlin-Spiel waren die Verantwortlichen der Merlins nicht zufrieden mit der Leistung. Gegen Bamberg war am Ende nichts zu holen, jedoch traten die Crailsheimer besser auf. „Das war eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel gegen Berlin. Der Ball lief allerdings in der zweiten Hälfte nicht mehr so flüssig. Wir haben uns insgesamt gut verkauft, aber brauchen jetzt die nötigen Siege bis Saisonende“, sagte der Sportliche Leiter der HAKRO Merlins Ingo Enskat nach der Begegnung gegen Bamberg.

Die Partie in Ulm verloren die Crailsheimer nach einem verschlafenen Start mit 87:99. Insgesamt trafen die Teams fünfmal aufeinander, davon konnten die Zauberer eines gewinnen, und das war in der Arena Hohenlohe. „Wir haben uns gut vom Spiel am Sonntag regeneriert und wollen uns gegen Ulm von unserer besten Seite zeigen. Mit unserer Offensivleistung war ich zufrieden, defensiv haben wir vor allen Dingen zu viele Rebounds liegen lassen und Bamberg zweite Würfe ermöglicht“, sagt Merlins-Headcoach Tuomas Iisalo. Die Stimmung wird einem Derby gerecht werden. „Unsere Fans sind großartig. Sie supporten uns in jedem Spiel und das wird uns auch wieder pushen“, fügt der Finne hinzu.

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