Schon vor der offiziellen Eröffnung am Montagabend ist der neue Verbindungsweg stark frequentiert, freute sich Dewangens Ortsv
Schon vor der offiziellen Eröffnung am Montagabend ist der neue Verbindungsweg stark frequentiert, freute sich Dewangens Ortsvorsteher Eberhard Stark (Bildmitte). Jetzt wurde der Weg symbolisch ein paar Meter lang begangen. (Foto: Markus Lehmann)

Es war wohl Zufall: Zwei Tage vor dem Tag der Deutschen Einheit sind das Krähenfeld und die Stollwiesen jetzt quasi über einen Weg vereint, der schon vor 40 Jahre im Gespräch war. Am Montagabend war es nun soweit: Oberbürgermeister Thilo Rentschler, Dewangens Ortsvorsteher, Ortschafsträte, Bürger und Verwaltungsvertreter eröffneten den 310 Meter langen asphaltierten Fuß- und Radweg zwischen den beiden Wohngebieten. Darauf wurde dann wahlweise mit einem Glas Sekt oder Hochprozentigem angestoßen.

„Was lange währt…“ – dieser Satz von Thilo Rentschler war fast schon obligatorisch. Denn schon als Ex-Ortschaftsrat Martin Diemer im Ortschaftsrat saß, war der Weg bereits seit Jahren ein Thema. Ganz so weit zurück ging der OB nicht. Er erinnerte an seine erste Sitzung im Dewanger Ortschaftsrat vor fünf Jahren und daran, woran es haperte beim Bau – vor allem an den Grundstückverhältnissen und am Geld, weil die Stadt zwischen 2013 und 2015 ihre Prioritäten auf Kitas und Schulen gesetzt hatte. 2016 kam der Baubeschluss im Technischen Ausschuss und im Gemeinderat.

Für Ortsvorsteher Eberhard Stark, im Amt seit 2014, war der Weg von Anfang an ein Thema, das ihm „sehr am Herzen“ lag. Die Grundstückbesitzerin, so Stark, sei nicht bereit gewesen, Flächen für den Weg herzugeben. Das akzeptierte man auch. Deshalb habe man eine andere Wegführung untersucht. Stark freute sich besonders über Folgendes: Dass nach einer Berechnung von Albert Schiele (Tiefbauamt) bei den Baukosten (rund 100 000 Euro) noch ein Asphaltweg im Budget mit drin war und dass Rentschler den Weg zur Chefsache gemacht hatte.

Besonders dankte er Konrad Starz. Hätte er kein Stück vom Gelände verkauft, wäre der Weg gar nicht möglich gewesen. Deshalb heißt der Weg jetzt auch „Konradswegle“.

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