Der TSV startet in die Vorbereitung

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 Es geht wieder los. Für den TSV Essingen beginnt die Vorbereitung.
Es geht wieder los. Für den TSV Essingen beginnt die Vorbereitung. (Foto: Archiv: Thomas Siedler)
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An diesem Mittwoch (19 Uhr) versammelt Trainer Beniamino Molinari seine Mannschaft des TSV Essingen wieder zum Auftakttraining um sich. Wenn die Winterpause beim Fußball-Verbandsligisten auch wieder recht kurz gewesen ist, so hat sich doch rund ums Schönbrunnenstadion personell wieder eine Menge getan.

Niklas Weissenberger kehrt nach seiner halbjährigen Pause wieder zurück auf den Rasen und wird somit wie gewohnt im defensiven Mittelfeld für Ordnung sorgen. Für die Innenverteidigerpositionen hat sich der TSV die Dienste von Yamoussa Camara (DJK Schwabsberg/Buch) und Yannick Sagert (VfR Aalen) gesichert. Auf diesen Positionen war der TSV zum Handeln gezwungen, da José Gurrionero berufsbedingt wieder zurück nach Spanien gezogen ist und Thomas Parada sich von seinen Verletzungen nicht mehr erholen konnte. Wie Weissenberger ein altbekanntes Gesicht ist Benjamin Schiele, der nach zweieinhalb Jahren auf dem Härtsfeld wieder zurück zum TSV kehrt. „Ihn wollten wir schon lange zurück haben und auch Benjamin war sich schnell sicher, dass er wieder für den TSV kicken möchte. Schön, dass es jetzt im Winter geklappt hat“, sagt der Sportliche Leiter Frank Sigle. Das Quintett komplettiert schließlich Erman Kilic, der seinen Vertrag bei den Stuttgarter Kickers aufgelöst hatte und nun im Essinger Mittelfeld wirbeln möchte. Nicht zu vergessen, dass auch Molinari im Winter seinen Kontrakt um ein weiteres Jahr verlängert hat.

Zwei Abgänge

Nicht mehr dem Essinger Kader angehören werden fortan Dimitrios Dimitrakoudis (Ziel unbekannt) und Fabian Weiß (zurück zu den Sportfreunden Dorfmerkingen). Auf dem achten Rang hat sich der TSV in den Winter verabschiedet, zu wenig für die eigenen Ansprüche, darin sind sich alle einig. „Die Leistungen waren insgesamt zu wackelig, zu wechselhaft. Da gab es richtig starke Leistungen, aber eben auch richtig schlechte“, resümiert Sigle. Dennoch freut er sich auf die Restrunde in dieser Verbandsliga. „Ich schaue dabei gar nicht so sehr auf die Platzierung. Ich würde mich freuen, wenn wir mit unserem Fußball vor allem die Zuschauer bei uns zuhause wieder begeistern würden. Die Leistungen dürfen in den restlichen Monaten dabei auch gerne wieder konstanter werden.“ Mahnend fügt er an: „Wir haben das Zeug dazu, in der Tabelle nach oben zu klettern, dürfen dabei aber nicht verdrängen, dass es nach hinten auch nicht wahnsinnig viele Punkte Vorsprung sind.“

Nach einer kurzen Trainingswoche geht es dann für den TSV bereits an diesem Samstag (14 Uhr) in den ersten Test. Zu Gast ist die Post-Nationalmannschaft. Wenngleich dies komisch anmutet, erklärt Sigle: „Da spielen einige Regionalliga- und Verbandsligaspieler drin. Diesen Gegner muss man durchaus ernstnehmen, das hat mir unser Trainer versichert“, sagt Sigle. Molinari selbst spielt auch des Öfteren für diese Mannschaft. Weitere Tests sind unter anderem gegen den FC Gundelfingen, den TSV Ilshofen oder auch den VfR Aalen geplant.

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