Der Strom aus der Erde rückt näher

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 Im sogenannten Fräß-Pflugverfahren arbeitet sich diese Maschine zügig voran. Dabei erledigt sie drei Arbeitsgänge in einem Schr
Im sogenannten Fräß-Pflugverfahren arbeitet sich diese Maschine zügig voran. Dabei erledigt sie drei Arbeitsgänge in einem Schritt. (Foto: Stadtwerke Aalen)
Aalener Nachrichten

Seit November 2018 verlegen die Stadtwerke Aalen in Ebnat drei 20-KV-Leitungen sowie zwei Leerrohre für die spätere Belegung mit Glasfaserkabel, davon eines für die Stadtwerke Aalen und eines für das Landratsamt Ostalbkreis. Die Leitungen werden zwischen Unterkochen und Ebnat verlegt und stellen den letzten Abschnitt der Neuausrichtung der Stromversorgung in den Versorgungsgebieten Ebnat und Waldhausen dar.

Die Arbeiten verlaufen bislang planmäßig, so dass die Arbeiten voraussichtlich im Juli abgeschlossen werden können. Aktuell wurde ein wichtiger Bauabschnitt in offener Bauweise (mit Baggergraben) fertiggestellt, so dass aktuell rund ein Drittel der Arbeiten bereits erledigt ist.

Der nächste Bauabschnitt wird im Fräß-Pflugverfahren ausgeführt. Mit diesem Verfahren gehen die Verlegungsarbeiten deutlich schneller voran. Denn hierbei werden Grab-, Verlege- und Verfüll-Arbeiten in einem Arbeitsschritt durchgeführt. Der Pflug gräbt sich in den Erdboden und legt gleichzeitig die zu verlegenden fünf Leitungen und Kabel ein. Zudem wird der geöffnete Boden unmittelbar nach der Verlegung noch mit Erde zugeschüttet und letztlich verschlossen.

Für die Einwohner in Ebnat und Waldhausen bedeutet diese Baumaßnahme vor allem eine größere Versorgungssicherheit. Als Netzbetreiber der Stromnetze in Ebnat und Waldhausen können die Stadtwerke Aalen zukünftig alle Haushalte mit Strom aus dem eigenen Netz über ein Erdkabel versorgen. Zudem sind die verlegten Leerrohre Grundvoraussetzung, um künftig schnelles Internet auszubauen.

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