Der Rötenberg soll einfach „hipp“ werden

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 Das Bild zeigt die Teilnehmer an einem Rundgang durch den Stadtteil, in der Bildmitte sind Oberbürgermeister Thilo Rentschler u
Das Bild zeigt die Teilnehmer an einem Rundgang durch den Stadtteil, in der Bildmitte sind Oberbürgermeister Thilo Rentschler und der Geschäftsführer der Wohnungsbau Aalen, Robert Ihl, zu sehen. (Foto: Edwin Hügler)
Edwin Hügler

„Es muss hipp sein, auf dem Rötenberg zu wohnen.“ Dies hat der Geschäftsführer der städtischen Wohnungsbau Aalen, Robert Ihl, bei einem Pressegespräch im Treffpunkt Rötenberg gesagt und auf die vielfältigen Aktivitäten hingewiesen, die den Stadtteil attraktiver machen sollen.

An vorderster Stelle steht derzeit ein großes Neubauprojekt der Wohnungsbau Aalen, das in den nächsten Jahren 120 bis 140 Wohneinheiten für 350 bis 400 zusätzliche Einwohner schaffen soll. Den Ausführungen von Ihl zufolge ist der erste Bauabschnitt „Über den Dächern von Aalen“ in der Rötenbergstraße/Saumweg bereits voll im Gange. Es werden sieben Punkthäuser mit zirka 5360 Quadratmetern Gesamtwohnfläche gebaut. Das Investitionsvolumen belaufe sich auf 16,5 Millionen Euro, erklärte Ihl.

Attraktiv für neue Zielgruppen

Ziel sei es, im Rötenberg eine neue Durchmischung der Generationen und sozialen Schichten zu erreichen sowie neue Zielgruppen zu erschließen. Im Neubau, der Ende 2020 fertiggestellt werden soll, stehen zu je 25 Prozent geförderte und normale Mietwohnungen zur Verfügung, 50 Prozent der Wohnungen sollen verkauft werden.

Die Nachfrage nach Wohnungen an diesem attraktiven Standort sei sehr groß. Aktuell in der Planungsphase befindet sich ein weiteres Bauprojekt der Wohnungbau mit zwei Punkthäusern am Hangweg 1/Bergweg 1. Hier sollen 20 Wohneinheiten entstehen. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2021 geplant.

Bezahlbarer Wohnraum wichtig

Oberbürgermeister Thilo Rentschler hob das große Potenzial im Rötenberg hervor. Seit Beginn seiner Amtszeit treibe es ihn um, diesen Stadtteil attraktiver zu gestalten. Wichtig sei es, hier bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Es freue ihn, dass der Gemeinderat voll und ganz hinter diesem Projekt stehe. Neben der Wohnbauentwicklung gebe es im Rötenberg noch weitere Vorhaben wie die Verbesserung des Wohnumfeldes durch gestalterische Aufwertungen, sagte Rentschler.

Landschaftsarchitekt Gerhard Kapeller nannte in diesem Zusammenhang den Bau einer Aussichtsplattform mit Blick auf Aalen auf dem Rötenberg, die Aufwertung des Zufahrtsbereichs in der Charlottenstraße inklusive Garagengestaltung, die Anlage von Quartiersplätzen, die Fassadengestaltung sowie Pflegemaßnahmen der Baumbestände.

Bei einem Rundgang konnte man sich von der positiven Entwicklung des Stadtteils überzeugen. In baulicher Hinsicht sind zweifellos die im Bau befindlichen sieben Punkthäuser an der Rötenbergstraße/Saumweg ein besonderer Blickfang.

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