Den Übergang in den Ruhestand erleichtern

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Das Vorbereitungsteam (von links) Karin Specht, Erich Hoffmann, Susanne Fiedler, Rolf Siedler, Henrik Althöhn. Es fehlt Natalie
Das Vorbereitungsteam (von links) Karin Specht, Erich Hoffmann, Susanne Fiedler, Rolf Siedler, Henrik Althöhn. Es fehlt Natalie Pfeffer (Geschäftsführung Forum Katholische Seniorenarbeit). (Foto: Sibylle Schwenk)

Mit dem Ruhestand verliert für viele ehemalige Berufstätige der Tag seine Struktur: Der Wecker kann getrost in den Weiterschlummern-Modus gestellt, der morgendliche Kaffee und die Zeitungslektüre ausgedehnt und werden. Für viele Frauen und Männer sei das nicht einfach, teilt das katholische Dekanat Ostalb mit, das mit einer Veranstaltungsreihe Vorsorge leisten will.

„Es gibt jede Menge Leute, die nach dem Arbeitsleben nicht wissen, wie es weitergeht und in ein Loch fallen“, sagt Erich Hoffmann, Vorsitzender des Forums Katholische Seniorenarbeit. Daher rühre die Initiative der evangelischen und katholischen Erwachsenenbildung bei einem Format mitzuarbeiten, das diesen Übergang in den Ruhestand erleichtern und soll.

Keine Eintagsfliege: Reihe soll feste Instanz werden

„Ruhestand!? – Die Segel neu setzen“ titelt die Reihe und will in vier unterschiedlichen Veranstaltungen Ängste abbauen und Chancen eröffnen. „Es besteht eine Ambivalenz zwischen den neu gewonnenen Freiräumen mit den damit einhergehenden Gestaltungsmöglichkeiten und der Angst vor Altersarmut und sozialer Vereinsamung“, sagt Henrik Althöhn, Leiter der evangelischen Erwachsenenbildung. Gerade soziale Kontakte gelte es zu erhalten

Karin Specht, Bildungsreferentin der katholischen Erwachsenenbildung: „Die Reihe haben wir so bunt wie möglich gestaltet mit Musik und Impulsen, einem Film, dem klassischen Vortrag.“ Die Reihe soll keine Eintagsfliege sein, sondern zur festen Instanz in der Region werden.

„Letztlich“, so resümiert Karin Specht, „geht es insgesamt darum, die Herzenswünsche der Frauen und Männer zu ergründen“.

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