Dekan Albrecht Daiss tritt eine neue Herausforderung an

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Dekan Albrecht Daiss tritt eine neue Herausforderung an
Dekan Albrecht Daiss tritt eine neue Herausforderung an

AALEN (kul) - Der evangelische Dekan Albrecht Daiss verlässt den Kirchenbezirk Aalen. Der 57-Jährige sucht im Diakonischen Werk der Landeskirche nach neuen Herausforderungen. Am Ostersonntag ist er verabschiedet worden.

Daiss war als Nachfolger von Erich Haller gerademal zweieinhalb Jahren im Aalener Kirchenbezirk tätig. Nun zieht es ihn zum Diakonischen Werk nach Stuttgart, um dort eine Stabsstelle für theologische Grundsatzfragen zu übernehmen und um neue Projekte zu entwickeln. Seine Zeit auf der Ostalb wollte er schwerpunktmäßig zur Verkündigung und Bildungsarbeit nutzen. Dafür bekam er bei einem Empfang nach dem Ostergottesdienst von kirchlicher und weltlicher Seite Dank.

Loslassen können und dürfen, nannte der Vorsitzende der Bezirkssynode Heinz Schmidt den Wechsel, auch wenn dieser für viele überraschend gekommen sei. Für Landrat Klaus Pavel war Daiss' Zeit in Aalen von einer guten Zusammenarbeit in allen Kirche und Kreis betreffenden Bereichen geprägt. In einem breit gefächerten Aufgabenfeld habe man gemeinsam versucht, Kräfte zu bündeln. Kooperativ und harmonisch sei die Partnerschaft gewesen, was nicht selbstverständlich sei, so Pavel. Er habe den evangelischen Dekan als einen engagierten Menschen kennengelernt, der konstruktiv an und in der sozialen Struktur des Ostalbkreises mitgearbeitet habe.

„Die Kirchen sind Schrittmacher der gesellschaftlichen Entwicklung“, hob der Landrat mit Blick auf die schwierige wirtschaftliche Lage und auf die Herausforderungen des demografischen Wandels hervor. Dem schloss sich Aalens Oberbürgermeister Martin Gerlach an. Auch er dankte dem scheidenden Dekan für dessen Engagement um die sozialen Einrichtungen in der Stadt und für seine offene Gesprächsbereitschaft. Mit seiner sensiblen Art, mit Menschen umzugehen, habe er überdies Impulse gegeben, ergänzte Daiss’Stellvertreterin, Pfarrerin Ursula Richter. Bei so viel Lob, wollte Albrecht Daiss nicht zurückstehen. Er lobte seinerseits die vielfältigen kirchlichen Aktivitäten im Kreis, die er als den eigentlichen Schatz des Kirchenbezirks bezeichnete.

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