Das Schönste, was Natur und Mensch hinterlassen haben

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Oberbürgermeister Thilo Rentschler (links) und Roland Schurig, Kulturamtsleiter der Stadt Aalen, werfen einen ersten Blick auf
Oberbürgermeister Thilo Rentschler (links) und Roland Schurig, Kulturamtsleiter der Stadt Aalen, werfen einen ersten Blick auf Buch und Ausstellung im Aalener Rathaus. (Foto: Anja Lutz)
Redakteurin/DigitAalen

Die Ausstellung „Welterbe-Deutschlands lebendige Vergangenheit“ ist ab sofort in Aalen zu sehen.

Was haben das Wattenmeer, die Hamburger Speicherstadt und die Vogelherdhhöhle bei Niederstotzingen gemeinsam? Sie gehören zu den Unesco-Stätten, die den Titel „Welterbe“ tragen dürfen. Das „Schönste, was Mensch und Natur uns hinterlassen haben“, wie es die Unesco beschreibt. 42 Welterbestätten gibt es in Deutschland. Der gebürtige Aalener Günther Bayerl hat sie fotografiert und zusammen mit Texten des Autors Florian Heine im Buch „Welterbe“ verewigt.

Begleitend zum Buch ist jetzt eine Ausstellung entstanden, die ab sofort in der Aalener Rathausgalerie gezeigt wird. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den sechs Welterbestätten in Baden-Württemberg. Da ist die Insel Reichenau im Bodensee, die Sirgensteinhöhle oder die Rekonstruktion eines Krans am obergermanisch-raetischen Limes. Oft sind die Bilder bei Regenwetter oder wolkenverhangenem Himmel fotografiert. „Der Himmel ist bei Landschaftsaufnahmen oft das beherrschende Element“, erklärt Bayerl.

Oberbürgermeister Thilo Rentschler zeigte sich am Donnerstag beeindruckt „von der Mächtgkeit und Schönheit der Bilder“. „Aalen ist Teil der Weltfamilie“, so Rentschler. Auch Kulturamtsleiter Roland Schurig freute sich, dass Bayerl als gebürtiger Aalener Werke in seiner Heimatstadt ausstellt. Bayerl lebt heute in Ulm und arbeitet seit 2011 als freiberuflicher Fotograf für namhafte Firmen und Magazine.

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