Das sanierte Spiesel-Freibad ist startklar

Das Spiesel-Freibad ist für die neue Sommersaison startklar. Oberbürgermeister Thilo Rentschler hat die ersten Liter Wasser ins
Das Spiesel-Freibad ist für die neue Sommersaison startklar. Oberbürgermeister Thilo Rentschler hat die ersten Liter Wasser ins Schwimmerbecken gelassen, freudig beobachtet vom Ersten Bürgermeister Wolfgang Steidle. (Foto: Fotos: Markus Lehmann)
Freier Mitarbeiter

Die Sanierung des Spiesel-Freibads in Wasseralfingen ist so gut wie fertig. Mit einem Schlauch hat Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler – nach einem Rundgang von Vertretern der Stadt und der Stadtwerke durch das Hauptgebäude und über die Außenanlagen mit den neuen Wegen – die ersten Liter ins Schwimmerbecken gelassen. Die im Herbst 2019 begonnene umfangreiche Sanierung kostet rund 3,7 Millionen Euro und liegt im Zeitplan: Ohne Corona und wenn es etwas wärmer wäre, hätte das nicht nur in Wasseralfingen beliebte Familienbad zum 1. Mai öffnen können.

Die Sanierung sei ein „großer Wurf“ geworden, sagte Rentschler und meinte, dass man nun das schönste Freibad in der Region und einen neuen attraktiven Freizeitort habe. Es sei die richtige Entscheidung gewesen, die Grundstruktur und den klugen Entwurf der damaligen Architekten zu bewahren.

Das neue Hauptgebäude, gesehen vom Nichtschwimmerbecken aus.
Das neue Hauptgebäude, gesehen vom Nichtschwimmerbecken aus. (Foto: Markus Lehmann)

Ganz ähnlich äußerte sich Bau- und Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle. Die Entscheidung, den Bestand des Bads zu sanieren, habe sich gelohnt: „Der Charakter und die Attraktivität des Freibads konnte erhalten werden.“ Zudem sei es nun barrierefrei und für alle nutzbar. Dem schloss sich Stadtwerke-Geschäftsführer Christoph Trautmann an. Hier sei etwas Altbewährtes erhalten und der Charakter bewahrt worden.

Die Sanierung des zweigeschossigen Hauptgebäudes stand im Fokus. Es präsentiert sich nun oben mit Kiosk, Terrasse und Schulungsraum, unten mit den Umkleiden und dem Sanitärbereich inklusive separatem Eltern-Kind-Bad. Oben ist, wie bisher auch, der Eingang mit Kasse, es gibt aber auch einen zweiten Eingang bei der TSV-Tennishalle, hier kann man mit einer App den Eintritt bezahlen. Ein zusätzlicher Eingang war auch Wunsch der Anwohner gewesen, um die Verkehrssituation in der Steinstraße zu entlasten.

Der Außenbereich wurde neu geordnet. Die „Durchschreitebecken“ sind weg, die Wege wurden neu und deutlich breiter angelegt, das Bad ist nun komplett barrierefrei. Die Becken sind vom Hauptgebäude aus ohne Stufen zu erreichen. Ein Blockheizkraftwerk erzeugt mit Erdgaskessel in der neuen Heizzentrale Wärme und Strom. Auf dem neuen Pultdach wurde außerdem eine Photovoltaik-Anlage installiert. Ein Teil des erzeugten Stroms wird direkt im Bad genutzt, überschüssige Energie wird ins Netz gespeist.

Bei einem Rundgang wurde das sanierte Spiesel-Freibad präsentiert.
Bei einem Rundgang wurde das sanierte Spiesel-Freibad präsentiert. (Foto: Markus Lehmann)

Knapp eine Woche dauert es, bis das Schwimmerbecken mit seinen 2400 Kubikmetern Wasser gefüllt ist. Die Stadtwerke können aufgrund der aktuellen Pandemielage keine Auskunft darüber geben, wann und unter welchen Bedingungen geöffnet werden kann. In der vergangenen Saison war das Spiesel-Freibad mit bestimmten Regeln geöffnet gewesen. Es hatte unter anderem eine „Ampel“ gegeben, die Besucherzahl war limitiert.

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